Letztes Update:
20210318130140

Astrazeneca-Impfstopp: Inzwischen 13 Vorfälle gemeldet

12:52
18.03.2021
Nach dem vorsorglichen Stopp der Corona-Impfungen mit dem Mittel des Herstellers Astrazeneca sind weitere Vorfälle in Deutschland bekannt geworden. Inzwischen gebe es 13 gemeldete Fälle von Blutgerinnseln (Thrombosen) in Hirnvenen in zeitlichem Zusammenhang zu Impfungen, wie das Bundesgesundheitsministerium am Donnerstag mitteilte. Drei Patienten seien gestorben. Insgesamt handele es um zwölf Frauen und einen Mann zwischen 20 und 63 Jahren.

Angesichts derartiger Vorfälle sind die Impfungen mit Astrazeneca am Montag vorsorglich ausgesetzt worden - damals gab es sieben Fälle. Trotz der hohen Zahl von mehr als 1,6 Millionen Impfungen mit Astrazeneca ist dies demnach überdurchschnittlich viel. Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) will am Donnerstag voraussichtlich eine Einschätzung zum weiteren Vorgehen abgeben.

(dpa)

Corona-Probleme drücken Umsatz im Thermotechnik-Geschäft von Bosch

12:51
18.03.2021
Zulieferprobleme und weltweite Corona-Lockdowns haben Bosch im vergangenen Jahr auch die Geschäfte in der Sparte für Thermotechnik erschwert. Der entsprechende Umsatz fiel im Vorjahresvergleich leicht um 0,6 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro, wie der Konzern am Donnerstag im hessischen Wetzlar - dem Verwaltungssitz des Geschäftsbereichs - mitteilte. Dank wachsender Erlöse mit Klimageräten und Wärmepumpen habe man immerhin fast das Vorjahresniveau erreicht. Konzernübergreifend hatte Bosch im Februar noch ein wesentlich größeres Umsatzminus gemeldet.

Bei den Wärmepumpen bezifferte das Unternehmen den Zuwachs innerhalb eines Jahres in der EU auf 22,5 Prozent, in Deutschland sogar auf 48 Prozent. Wie hoch der Anteil des Wärmepumpen-Geschäfts an den Erlösen inzwischen ist, wollte ein Sprecher auf Nachfrage nicht sagen. Das meiste Geld setze man jedoch weiter mit anderen Technologien um. Knapp drei Viertel der Bosch-Thermosparte entfallen auf Heizungssysteme für Wohnungen und Wohngebäude.

Die Thermotechnik-Sparte macht bei Bosch nur einen minimalen Teil der Gesamterlöse von 71,6 Milliarden Euro aus. Konzernweit entfiel der schmerzhafteste Einbruch 2020 auf den mit Abstand wichtigsten Bereich «Mobility Solutions», die Zuliefersparte für die Autoindustrie. Zu Nettoergebnissen macht Bosch keine Angaben.

(dpa)

Alle externen Inhalte nachladen?
Datenschutzerklärung
nachladen