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20210317124909
Wolfgang Kumm/dpa
Was wir brauchen, das sind kluge, regional passende Lösungen, die zum einen natürlich die besorgniserregende Pandemielage sehr ernst nehmen - zum anderen aber die genauso schwerwiegenden Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen im Land mit in den Blick nehmen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zur Öffnung der Schulen und Kitas in einer Diskussionsrunde mit Jugendlichen. 12:41
17.03.2021
Wolfgang Kumm/dpa

Steinmeier: Nicht gleich wieder Kitas und Schulen schließen

12:39
17.03.2021
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat dazu aufgerufen, in der dritten Welle der Corona-Pandemie nach Möglichkeit nicht gleich wieder alle Schulen und Kitas zu schließen. «Ich hoffe sehr, dass unsere Bildungseinrichtungen mit der tatkräftigen Hilfe von Bund und Ländern flexible Lösungen finden, die verhindern, dass Betreuung, Bildung und Begegnung jetzt schmerzhaft und flächendeckend abgebrochen wird», sagte Steinmeier am Mittwoch in einer Diskussionsrunde mit Jugendlichen.

Die dritte Welle der Pandemie setze besonders Kitas, Schulen, Universitäten und Ausbildungsbetriebe erneut unter enormen Druck.

Monatelang hätten Kinder, Jugendliche und junge Menschen nicht in Kitas, Schulen und Universität gehen dürfen, sagte Steinmeier. «Wenn sie nun als Erste wieder zurückstecken müssten, bleibt das eben auch nicht ohne spürbare soziale und bildungspolitische Folgen. Und deshalb müssen die bei der Entscheidung über Schließungen immer wieder mit in die Waagschale genommen werden.»

(dpa)

Von der Leyen kritisiert Astrazeneca wegen Lieferschwierigkeiten

12:36
17.03.2021
EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hat den Pharmakonzern Astrazeneca wegen der Lieferschwierigkeiten seines Corona-Impfstoffs kritisiert. Die Firma werde im zweiten Quartal nach derzeitigen Angaben nur etwa 70 Millionen Dosen liefern, sagte die deutsche Politikerin am Mittwoch in Brüssel. «Das sind erheblich weniger als die 180 Millionen, die sie vertraglich zugesagt haben, zu liefern.» Bei Astrazeneca sei noch «viel Luft nach oben».

An dem Ziel, dass bis Ende des Sommers 70 Prozent der Erwachsenen in der EU vollständig geimpft sein sollen, hielt von der Leyen fest. Der Start der Impfkampagne sei zwar schwierig gewesen. Doch man habe Fortschritte gemacht. Biontech/Pfizer und Moderna hielten ihre Lieferverträge ein.

«Jetzt müssen wir uns auf die Zeit bis zum Sommer konzentrieren», sagte von der Leyen. Die Impfstofflieferungen würden zunehmen. Bislang sind in der EU vier Impfstoffe zugelassen.

Von Biontech/Pfizer sollen von der Leyen zufolge von April bis Juni 200 Millionen Dosen und von Moderna 35 Millionen kommen. Im Laufe des Aprils komme zudem das Vakzin von Johnson & Johnson hinzu, von dem im zweiten Quartal etwa 55 Millionen Dosen erwartet würden. Anders als die anderen Impfstoffe müsse dieses Präparat nur einmal verabreicht werden.

Falls Astrazeneca seine Zusagen für das erste Quartal einhalte, würden bis Ende März von allen Herstellern 100 Millionen Dosen geliefert, sagte von der Leyen. 

(dpa)

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