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Salzburger Osterfestspiele wegen Corona nun im Herbst

12:45
15.03.2021
Die Salzburger Osterfestspiele werden wegen der angespannten Corona-Situation in den Herbst verlegt. Neuer Termin für das Festival sei nun der 29. Oktober bis 2. November 2021, teilten die Festspiele am Montag in Salzburg mit. Trotz aller Bemühungen und einer zweimaligen Spielplanänderung sei nun endgültig klar, dass die aktuellen Vorgaben der österreichischen Bundesregierung Festspiele im April unmöglich machten, sagte der kaufmännische Leiter, Nikolaus Bachler.

«Ich denke, dass die Osterfestspiele auch im Herbst durchaus ihren Reiz haben werden und hoffe, dass es uns gelingt, den Großteil des Oster-Programms auf Ende Oktober verschieben zu können», meinte der künstlerische Leiter Christian Thielemann.

Das detaillierte Programm sowie Informationen zum Kartenvorverkauf sollen im Mai veröffentlicht werden. Bereits erworbene Karten für Ostern verlieren den Angaben zufolge ihre Gültigkeit und werden rückabgewickelt.

(dpa)

Merkel warnt vor falschen Erwartungen an Hausarzt-Impfen

12:44
15.03.2021
Kanzlerin Angela Merkel (CDU) warnt vor falschen Erwartungen an die Beteiligung der Hausärzte bei der Corona-Impfkampagne. Der Beschluss bei ihren Beratungen mit den Ministerpräsidenten an diesem Mittwochabend müsse maximale Flexibilität bringen, dürfe aber keine neuen Enttäuschungen produzieren, sagte Merkel am Montag nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur von Teilnehmern in Online-Beratungen des CDU-Vorstands. Sie hoffe auf Einigkeit mit den Ländern bei den Beratungen. Jeder solle bis zur Bundestagswahl im September ein Impfangebot erhalten.

Merkel und die Ministerpräsidenten wollen am Mittwochabend den Fahrplan für die Einbeziehung der Hausarztpraxen in der Impfkampagne festlegen. Dies ist für Anfang oder Mitte April angepeilt. Ziel sei es, «schnellstmöglich in einer Kombination von Impfzentren und Hausärzten den Impfstoff an die Bürger zu bringen», hatte Regierungssprecher Steffen Seibert vergangene Woche gesagt. Dafür muss aber genug Impfstoff da sein, wie Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) deutlich gemacht hatte.

(dpa)

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