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20210311171929

RKI: Erstmals mehr als eine Viertelmillion Impfungen an einem Tag

13:53
11.03.2021
Zum ersten Mal sind in Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) mehr als eine Viertelmillion Corona-Impfungen pro Tag in Deutschland verzeichnet. Für Mittwoch wurden dem RKI 257 671 Impfungen gemeldet, wie aus der Statistik vom Donnerstag (Stand: 8.00 Uhr) hervorgeht. Ähnlich hohe Werte wurden auch schon an Tagen zuvor erreicht (5. März: 245 358, Dienstag: 241 916). Allerdings hatte es auch wieder Tage mit deutlich weniger Impfungen gegeben, etwa am vergangenen Wochenende (Sonntag: 147 057).

Tageswerte können sich durch Nachmeldungen noch erhöhen. Mehr als 5,7 Millionen Menschen haben bundesweit laut RKI mindestens eine Impfung erhalten, das entspricht einer Impfquote von 6,9 Prozent. 3,2 Prozent - mehr als 2,6 Millionen Menschen - gelten mit zwei Dosen als vollständig geimpft. 

(dpa)

David Zalubowski/AP/dpa

EU-Behörde macht Weg frei für Impfstoff von Johnson & Johnson

13:34
11.03.2021
Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hat die Zulassung des Corona-Impfstoffes des US-Herstellers Johnson & Johnson in der EU empfohlen. Das teilte die EMA am Donnerstag in Amsterdam mit. Die endgültige Entscheidung über die bedingte Marktzulassung muss nun die EU-Kommission treffen - das gilt als Formsache und kann ebenfalls am Donnerstag geschehen.

(dpa)

EU-Behörde prüft Antikörper-Therapie gegen Covid-19

13:23
11.03.2021
Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) prüft die Wirksamkeit einer Antikörper-Behandlung gegen Covid-19. Die Behandlung mit Bamlanivimab und Etesemivab des US-Pharmakonzerns Eli Lilly werde im beschleunigten Rolling-Review-Verfahren erfolgen, teilte die EMA am Donnerstag in Amsterdam mit. Dabei werden Ergebnisse von Studien bereits bewertet, auch wenn Testreihen noch nicht abgeschlossen und noch kein Zulassungsantrag für die EU gestellt wurde.

Nach ersten Resultaten von zwei Studien könnten die Präparate in Kombination gegen eine Covid-19-Erkrankung wirksam sein. Untersucht werde auch die Einzel-Wirksamkeit des Wirkstoffes Bamlanivimab. Wie lange das Prüfverfahren dauern werde, sei unklar.

Die beiden Antikörper-Präparate sollen das Spike-Protein des Coronavirus an verschiedenen Stellen angreifen, so dass das Virus nicht in Körperzellen eindringen kann. Durch den Kombi-Angriff könnte es wirksamer sein als nur ein einzelnes Präparat.

Die Experten der EMA prüfen zur Zeit noch zwei andere Antikörper-Therapien gegen Covid-19. Als erstes Corona-Medikament war im vergangenen Juni Remdesivir in der EU zugelassen worden. Von einer Anwendung des Mittels hatte die Weltgesundheitsorganisation WHO im November aber abgeraten, weil es «keinen bedeutenden Einfluss auf die Sterblichkeit» habe.

(dpa)

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