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20210311124047

Autohäuser und Werkstätten mit schleppenden Geschäften

10:59
11.03.2021
Weniger verkaufte Neuwagen und Einbußen beim Servicegeschäft haben im Coronajahr 2020 dem baden-württembergischen Kraftfahrzeuggewerbe zugesetzt. Die Gesamterlöse mit dem Verkauf von neuen und gebrauchten Fahrzeugen sowie dem Service gingen um 2,2 Prozent auf 34,5 Milliarden Euro zurück, wie Präsident Michael Ziegler am Donnerstag in Stuttgart mitteilte. Die Unternehmen des Kraftfahrzeuggewerbes brachten es dabei auf einen Anteil von 75,8 Prozent oder 26,2 Milliarden Euro.

Die Pkw-Neuzulassungen seien um 18 Prozent eingebrochen. Auch das Servicegeschäft habe aufgrund eines Rückgangs der Werkstattdurchgänge gelitten. Es werde weniger gefahren infolge der zunehmenden Arbeit im Homeoffice. Und es gebe gleichfalls weniger Unfallreparaturen. Die Branche stehe mit dem Rücken an der Wand.

Der Verband forderte erneut, dass möglichst überall wieder alle Autohäuser ihre Verkaufsräume öffnen dürfen. Es dürfe zu keinem Flickenteppich bei Veränderung der Inzidenz-Werte geben. «Die Stellflächen in und vor den Autohäusern laufen voll, sei es mit Leasing-Rückläufern, Vorführwagen oder im Jahr 2020 bestellten Lagerfahrzeugen, aber es konnte bis 6. März bei geschlossenen Verkaufsräumen kaum Ware abfließen.»

In dem Verband sind rund 4100 Betriebe mit 52 000 Beschäftigten organisiert.

(dpa)

Weiterer Beschuldigter und erneute Durchsuchung im Fall Nüßlein

10:36
11.03.2021
Bei den Korruptionsermittlungen gegen den Bundestagsabgeordneten Georg Nüßlein (ehemals CSU) im Zusammenhang mit Maskengeschäften gibt es mittlerweile einen dritten Beschuldigten. Nach Angaben der Münchner Generalstaatsanwaltschaft handelt es sich dabei um keinen Politiker. Nähere Angaben wollte der Sprecher der Ermittlungsbehörde am Donnerstag nicht machen. Zuvor hatten mehrere Medien über den dritten Verdächtigen berichtet.

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur hatte es in München auch eine weitere Durchsuchung in dem Ermittlungsverfahren gegeben. Bei dem weiteren Beschuldigten soll es sich um einen Geschäftsmann handeln.

Vor zwei Wochen hatte die Generalstaatsanwaltschaft im Zusammenhang mit Ermittlungen gegen Nüßlein und einen zweiten, nicht benannten Beschuldigten zunächst 13 Objekte in Deutschland und in Liechtenstein durchsuchen lassen. Es geht um den Anfangsverdachts der Bestechlichkeit und Bestechung von Mandatsträgern bei Geschäften mit Corona-Schutzmasken. Nüßleins Anwalt hat die Vorwürfe zurückgewiesen.

(dpa)

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