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Höchste Tageszahl an Corona-Neuinfektionen in Polen seit November

11:17
10.03.2021
In Polen sind an einem Tag so viele Corona-Infektionen festgestellt worden wie seit November nicht mehr. Das Gesundheitsministerium in Warschau meldete am Mittwoch 17 260 neue nachgewiesene Fälle innerhalb von 24 Stunden. Die Zahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie stieg um 398 auf knapp 46 000. Polen hat rund 38 Millionen Einwohner.

Die Belastung für das Gesundheitssystem nimmt zu: Fast 18 400 Covid-19-Patienten wurden im Krankenhaus behandelt. Davon mussten mehr als 1900 auf der Intensivstation beatmet werden. Innerhalb von 7 Tagen steckten sich in Polen nach Berechnungen rund 240 Menschen je 100 000 Einwohner mit dem Coronavirus an. In Deutschland lag die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz bei 65,4.

Polen hatte zuletzt einzelne Schutzmaßnahmen gelockert. In den meisten Teilen des Landes durften Hotels, Kinos, Museen, Kunstgalerien und Schwimmbäder mit begrenzter Kapazität wieder öffnen. Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums schloss angesichts steigender Infektionszahlen neuerliche Verschärfungen nicht aus.

(dpa)

Alaska erlaubt Corona-Impfungen für Bewohner ab 16 Jahren

11:04
10.03.2021
In Alaska dürfen sich alle Bewohner ab 16 Jahren von nun an gegen Corona impfen lassen. Damit sei Alaska der erste US-Bundesstaat, der die Zugangsvoraussetzungen für Impfungen bei Erwachsenen abschaffe, teilte Gouverneur Mike Dunleavy am Dienstagabend (Ortszeit) mit. Der Impfstoff von Pfizer und Biontech sei für Bewohner ab 16 Jahren erhältlich, die Mittel von Moderna und von Johnson & Johnson für Menschen ab 18 Jahren.

Der nördlichste US-Bundesstaat mit seinen rund 730 000 Einwohnern steht nach Angaben der Gesundheitsbehörde CDC landesweit mit rund 302 000 verabreichten Impfdosen an der Spitze. Knapp 120 000 Bewohner erhielten örtlichen Angaben zufolge bereits beide nötigen Impfungen.

USA-weit meldeten die Behörden am Dienstag knapp 56 000 neue Corona-Fälle und fast 1900 Tote, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore vom Mittwochmorgen (MEZ) hervorging. In dem Land mit seinen rund 330 Millionen Einwohnern infizierten sich bislang mehr als 29 Millionen Menschen mit dem Virus, mehr als 527 000 starben.

Insgesamt wurden nach Angaben der CDC rund 93,7 Millionen Dosen verabreicht. Mehr als 61 Millionen Menschen erhielten demnach bereits die erste Dosis, rund 32 Millionen bekamen beide nötigen Impfungen.

Die Johns-Hopkins-Webseite wird regelmäßig aktualisiert und zeigt daher einen höheren Stand als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In manchen Fällen werden die Zahlen - unter anderem die der Neuinfektionen binnen 24 Stunden, aber auch die der Toten - nachträglich aktualisiert.

(dpa)

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