Letztes Update:
20210307172816

Länder lockern Corona-Auflagen - Gratis-Schnelltests starten

17:27
07.03.2021
 In den meisten Bundesländern werden am Montag einzelne Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie gelockert. Dazu zählt unter anderem die bisher strenge Begrenzung privater Kontakte. So sind vielerorts jetzt wieder private Zusammenkünfte des eigenen Haushalts mit einem weiteren Haushalt erlaubt, allerdings beschränkt auf maximal fünf Personen plus Kinder.

Zugleich dürfen in den meisten Regionen Buchläden, Blumengeschäfte und Gartenmärkte wieder öffnen, soweit sie nicht ohnehin schon offen waren. Der Einzelhandel darf vielerorts Shopping-Termine für eine begrenzte Zahl von Kunden vergeben, in einigen Regionen mit weniger als 50 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner und Woche kann der Handel unter Umständen auch ohne Terminvergabe öffnen. Die Öffnungsschritte gehen auf eine entsprechende Vereinbarung von Bund und Ländern zurück.

Parallel dazu bezahlt der Bund allen Bürgern nun wöchentlich mindestens einen Schnelltest. Für die Bereitstellung sind die Länder verantwortlich. Die Schnelltests werden aber noch nicht überall ab Montag durchgängig verfügbar sein. Bei den Schnelltests führt geschultes Personal - etwa in Apotheken oder Testzentren - Wattestäbchen tief in die Nase oder den Rachen ein. Anders ist das bei Laien-Selbsttests, die seit Samstag allmählich in den Handel kommen: Die Probe wird nicht ganz so tief aus der Nase entnommen, dies kann man selbst machen.

(dpa)

Allergologen: Masken können bei Heuschnupfen helfen

16:22
07.03.2021
Die gegen das Coronavirus eingesetzten Masken können auch Pollen auffangen und so Heuschnupfen-Symptome in der Pollensaison verringern. «Egal welche Maske man trägt, es ist sehr wahrscheinlich, dass Pollen durch das Material abgehalten werden», sagte der Allergologe und Leiter der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst, Karl-Christian Bergmann, der Deutschen Presse-Agentur. Dadurch könnte die Menge eingeatmeter Pollen zumindest reduziert werden.

Der Allergologe Arthur Helbling konkretisierte in einem Interview mit dem Schweizer Allergiezentrum, dass FFP2-Masken zwar besser filterten, die Entzündungssymptome bei Heuschnupfen aber «kaum zusätzlich» verringerten. Bereits gewöhnliche Hygienemasken seien für die meisten Pollen schon nicht mehr durchlässig, so Helbling, Leiter der Allergologisch-Immunologischen Poliklinik am Inselspital Bern. Wer trotz Maske niesen müsse, solle diese regelmäßig wechseln. «Ist die Maske feucht, bietet sie kaum mehr Schutz, weder vor Pollen noch vor Viren.»

Den Schutzeffekt von Masken mindert zudem, dass Augen und Haut ungeschützt bleiben. «Die Maske kann rote, tränende oder juckende Augen nicht verhindern», so Helbling. Ein gewisser Schutz vor Pollen lasse sich mitunter durch das Tragen einer Brille erreichen.

(dpa)

Alle externen Inhalte nachladen?
Datenschutzerklärung
nachladen