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20210301130027

Impfstart für Erzieher und Lehrer sowie Polizisten in NRW am 8. März

12:59
01.03.2021
Die Corona-Impfaktion für Kita-Erzieher, Lehrer und Polizisten soll in Nordrhein-Westfalen am 8. März beginnen. Landesfamilienminister Joachim Stamp (FDP) nannte diesen Termin am Montag in Düsseldorf für das Personal in Kitas und Schulen und sprach dabei von einem «Befreiungsschlag» für die Beschäftigten und Familien. Nach dpa-Informationen geht es dabei um landesweit 168 000 Kita-Erzieher sowie um 89 000 Lehrer an den Grund-, Förder- und Sonderschulen. Die Impfungen sollen sowohl in den Impfstellen der Impfzentren als auch über mobile Teams in den Einrichtungen selbst verabreicht werden.

Der Impfstart für Polizisten ist nach den Plänen der Landesregierung in NRW ebenfalls für den 8. März vorgesehen. Das geht aus einem Impferlass des Gesundheitsministeriums an die Kommunen von Montag hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Nach Informationen der dpa geht es um 36 000 Polizisten mit direktem Personenkontakt.

Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern hatten sich vor einer Woche darauf geeinigt, Lehrkräfte an Grund- und Förderschulen und Kita-Erzieher in der Impfreihenfolge von der dritten in die zweite Gruppe hochzustufen. Zur Gruppe zwei zählen außerdem viele chronisch Kranke und über 70-Jährige sowie auch Polizisten.

(dpa)

Schulkind mit Corona-Mutation infiziert: 150 Menschen in Quarantäne

12:58
01.03.2021
Weil sich ein Grundschulkind in Achberg (Landkreis Ravensburg) mit der südafrikanischen Corona-Mutation infiziert hat, sind 150 Menschen in Quarantäne. Die Schule musste am vergangenen Freitag und damit nur knapp eine Woche nach deren Öffnung wieder schließen, wie die Gemeinde am Montag mitteilte. Betroffen von der Quarantäne seien Mitschüler und Lehrer des Jungen und deren Familien. Auch zwei Kindergarten-Gruppen mussten vorsorglich in Isolation, weil dort ein Geschwisterkind des Schülers betreut wurde. Wo sich der Junge infiziert habe, sei unklar, sagte eine Gemeinde-Sprecherin. Zuvor hatte die «Schwäbische Zeitung» (Montag) darüber berichtet.

Weil auch die Lehrerin des Jungen positiv getestet wurde, mussten auch ihre Kontaktpersonen und deren Familien in Quarantäne. Noch ist aber unklar, ob es sich bei der Infektion um eine Virus-Mutation handelt.

Baden-Württemberg hatte erst vergangene Woche die Quarantäneregeln bei Infektionen mit Corona-Mutanten verschärft, weil die Virusvarianten als ansteckender gelten und sich somit schneller ausbreiten. Kontaktpersonen ersten Grades müssen 14 statt wie bislang 10 Tage in Isolation. Und auch die Haushaltsangehörigen sind von der Quarantäne betroffen, wenn es sich um eine Infektion mit einer Mutation handelt.

(dpa)

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