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FDP-Landeschef verfeinert in Corona-Krise Küchen-Fertigkeiten

08:05
01.03.2021
FDP-Landeschef Michael Theurer (54) hat während des Corona-Lockdowns an seinen Fertigkeiten im Umgang mit Teigwaren gefeilt. «Ich habe mich im Spätzleschaben geübt», verriet der liberale Bundestagsabgeordnete dem «Reutlinger General-Anzeiger» (Montag). «Außerdem hatte ich viel Spaß, zusammen mit meinem Sohn Ausstecherle herzustellen.» Zwar zeigte sich Theurer mit Blick auf das Ergebnis selbstkritisch, konnte aber offenbar innerhalb der Familie damit punkten: «Ich persönlich fand sie ein wenig zu dick, mein Schwiegervater aber war mit dem Ergebnis sehr zufrieden.»

(dpa)

Lucha: Öffnungsschritte trotz steigender Corona-Zahlen

08:05
01.03.2021
Auch wenn in Baden-Württemberg die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz wieder die kritische 50er-Marke gerissen hat, ist Gesundheitsminister Manne Lucha für Öffnungsschritte. Beispielsweise der Handel brauche Perspektiven, sagte der Grünen-Politiker am Montag im Deutschlandradio. Am Sonntag lag der Corona-Wert im Südwesten laut Landesgesundheitsamt bei 51,9 Neuinfektionen je 100 000 Einwohnern innerhalb einer Woche.

Baden-Württemberg war schon mal an der Schwelle zur 40. Der Anstieg in den vergangenen Tagen ist Lucha zufolge den Mutationen geschuldet. «Wir beobachten das mit Sorge und mit großer Akribie und Vorsicht», sagte er dem Radiosender weiter. Trotzdem seien gezielte, überblickbare Öffnungsschritte nötig. Er verwies dazu auf ein Papier von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne), das am Mittwoch beim nächsten Bund-Länder-Treffen besprochen werden solle.

Der Minister sprach sich dagegen aus, für den Astrazeneca-Impfstoff jegliche Beschränkungen bei den Impfberechtigten aufzuheben. Noch gebe es einen Impfstoffmangel. Ab Mitte des zweiten Quartals solle aber so viel Impfstoff vorliegen, dass auch Arztpraxen damit versorgt werden könnten und eine Million Impfungen pro Woche möglich seien, sagte Lucha. Die Lieferketten seien auch routinierter geworden. «Wir gehen davon aus, dass das, was uns zugesagt wird, auch kommt.»

(dpa)

Mentrup gegen Grenzkontrollen zum Elsass

08:04
01.03.2021
Der Karlsruher Oberbürgermeister Frank Mentrup lehnt Kontrollen an der Grenze zum Elsass wegen der Corona-Pandemie ab. «Solange es dort nicht dramatische Infektionszahlen gibt», sagte der SPD-Politiker dem «Badischen Tagblatt» (Montag). «Wir hatten in Pforzheim auch schon eine Inzidenz von 200 und die Grenze zum Enzkreis wurde nicht geschlossen, und die Menschen wurden auch nicht mit einer Testpflicht belegt.»

Für Berufstätige, die möglicherweise infiziert sind und ihre Kollegen gefährden könnten, müssten in den Betrieben Lösungen gefunden werden, sagte Mentrup der Zeitung weiter und nannte mehrmaliges wöchentliches Testen als Beispiel. «Aber nicht an der Grenze zwischen Deutschland und Frankreich.» Der OB findet: «Man sollte die Ländergrenze genauso behandeln wie die Grenze zwischen zwei Landkreisen.»

Die Bundesregierung hatte am Sonntag das an das Saarland und an Rheinland-Pfalz grenzende Département Moselle mit seinen etwa eine Million Einwohnern ab Dienstag als Virusvariantengebiet eingestuft. Damit verbunden ist vor allem eine verschärfte Testpflicht für Einreisende und ein Beförderungsverbot für öffentliche Verkehrsmittel, für das es allerdings Ausnahmen gibt. Stationäre Kontrollen wie an den Grenzen zu Tschechien oder zum österreichischen Bundesland Tirol soll es nicht geben. Stattdessen soll wie bisher stichprobenartig hinter der Grenze kontrolliert werden.

(dpa)

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