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20210305045248

Entwicklerin von Uni Oxford für Astrazeneca-Impfstoff ausgezeichnet

04:51
05.03.2021
Die federführende Entwicklerin des Astrazeneca-Impfstoffs, Sarah Gilbert, erhält für ihren Beitrag zum Allgemeinwohl eine wichtige Auszeichnung. Die Royal Society of Arts verleiht der Immunologin die Albert-Medaille, die vor Gilbert bereits historische Größen wie Stephen Hawking, Marie Curie oder Winston Churchill erhalten haben. «Die Albert-Medaille zelebriert die Innovativsten, und der Oxford-Impfstoff ist ein großer Triumph für britische Kreativität, Forschung und Entwicklung», sagte der Chef der Royal Society of Arts, Matthew Taylor, laut einer Mitteilung von Freitag. Die Uni Oxford und das Unternehmen Astrazeneca hatten den Impfstoff gemeinsam entwickelt.

Gilbert, die seit 1994 an der Universität Oxford forscht und das Entwicklungsteam hinter dem Oxford/Astrazeneca-Vakzin leitete, bezeichnete die Medaille als «große Ehre». Von Anfang an sei es ihr Ziel gewesen, einen «Impfstoff für die Welt» zu entwickeln - also einen, der kostengünstig und robust auch in ärmeren Ländern eingesetzt werden kann. Anders als der Impfstoff etwa von Biontech und Pfizer muss das Mittel von Astrazeneca nur bei Kühlschranktemperaturen gelagert werden.

Auch die Biontech-Gründer sind für ihre Forschung geehrt worden: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird dem Ehepaar Özlem Türeci und Ugur Sahin am 19. März das Große Verdienstkreuz mit Stern des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreichen.

(dpa)

So hoch ist der Stundenlohn für Ärzte in Impfzentren

04:50
05.03.2021
Ärztinnen und Ärzte erhalten für ihre Arbeit in den Impfzentren in Baden-Württemberg 130 Euro brutto pro Stunde. Diesen Betrag habe die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg als Anreiz für die Testungen in Abstrichstellen und Fieberambulanzen ausgelobt, teilte ein Sprecher des Sozialministeriums in Stuttgart mit. «An diesen Zahlen haben wir uns auch in den Impfzentren orientiert.» Für medizinische Fachangestellte würden bis zu 50 Euro pro Stunde übernommen, alle anderen Mitarbeiter - etwa in der Verwaltung - erhielten bis zu 27,60 Euro Stundenlohn.

Wie viele Menschen landesweit in den Zentren arbeiten, kann das Ministerium nicht sagen. Die Einstellung und Einteilung der Schichten erfolge vor Ort. «Dabei ist zusätzlich zu berücksichtigen, dass die einzelnen Personen auch nur einen Tag oder tageweise im Impfzentrum beschäftigt sein können, etwa am Wochenende, andere arbeiten dort mehrere Wochen», erläuterte der Ministeriumssprecher.

Maximal könnten in einem Zentralen Impfzentrum am Tag 138 Mitarbeiter abgerechnet werden. Darunter sind neben Ärztinnen und Ärzten und medizinischem Personal auch Verwaltungsleitung, Reinigungs- und Sicherheitskräfte oder Personal zur Registrierung. In den kleineren, kommunalen Zentren können höchstens 85 Mitarbeiter abgerechnet und beschäftigt werden. Hinzu kommen jeweils Kollegen für die mobilen Impfteams.

(dpa/lsw)

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