Letztes Update:
20210306120052

Den Dialog suchen

18:20
03.03.2021
Zurück zum Thema der Konferenz: Wie können Universitäten konkret mitarbeiten? Der Bestand ist wichtig, betont Madreiter, deshalb würde er sich wünschen, das sich die Hochschulen genau damit beschäftigen, sich das Prozessmanagement anschauen. Alleine schon alle dazu aufzufordern, Bäume zu gießen, denn der Klimawandel ist keine Zukunft, er ist echte Realität. "Die Universitäten interessieren sich endlich wieder verstärkt für die Themen vor der eigenen Haustür", erklärt Gügler, "viele StudentInnen sind erheblich interessiert an der Tranformation. Hier ist ein starker Prozess in Gang. Dieser Dialog, die Verzahnung zwischen uns und den Hochschulen nimmt zu, das verstärkt die Zusammenarbeit." Damit nehmen auch die Netzwerke und das kollektive Wissen statt, und so kann man alles besser umsetzen.

Dr. Diana Mantel

Sanfte Stadtveränderung

18:08
03.03.2021
"Als Basis brauchen wir einen gesellschaftlichen Wandel", betont Madreiter, "da sind einige BürgerInnen schon weiter als die Planung oder oft die Politik." Für mehr Erfolg müssen wir die Intelligenz auf gut umsetzbare Projekte legen, statt Symbol-Projekte, die doch nur polarisieren und Kraft kosten. 

Zeit für Fragen: Könnte man in München mal Straßen sperren und als Fahrradwege für Ausflüge aus der Stadt freizumachen? Für Merk ist das denkbar, es gibt auch schon ähnliche Projekte. Könnte man überhaupt mehr Plätze als Grünplätze und Freiräume ermöglichen? Das Thema des Grundbesitzes ist da oft komplex, betont Merk, aber hier kann man über Anreize noch mehr machen. Grünere Innenhöfe bieten Abhilfe gerade bei der Sommerhitze, aber verordnen kann man sie nicht. "Wir müssen immer über die Ebene der Anreize denken, so können auch Veränderungen geschehen." Das "Konzept der sanften Stadtveränderung" hat hier in Wien viel gebracht, betont Madreiter noch, dabei soll aber auf keinen Fall die Gentrifizierung vorangetrieben werden. 

Dr. Diana Mantel