Prof. Thomas Vienken (Hochschule Weihenstephan-Triesdorf am TUM Campus Straubing) zeigt jetzt man oberflächennahe Geothermie gut nutzen kann. Momentan gibt es etwa 370.000 Anlagen in Deutschland. Eine Wärmepumpe ist hier in der Regel das Muss - und dieses System ist kritisch für die Umsetzung der Energiewende.
Welche Herausforderungen gibt es? Beispielsweise gibt es durch die Abnahme der Wärme eine Veränderung der Temperatur. Das geschieht natürlich nicht nur bei einem einzigen Wohnhaus, sondern kann auch auf Quartiersebene untersucht werden. "Typisch ist: man hat vor der Wohngebietserschließung oft keine Ahnung von der Geologie und Hydrogeologie des Ortes", mahnt Vienken. "Und so kann man natürlich auch die Auswirkungen nicht abschätzen."