Letztes Update:
20210128115936

Umfrage: Mehrheit will überwiegenden Flugstopp nach Deutschland

10:23
28.01.2021
Eine Mehrheit der Deutschen hat sich für einen überwiegenden Stopp von Flügen nach Deutschland ausgesprochen. Nach Auswertung einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov würden es 68 Prozent der Deutschen begrüßen, den Flugverkehr nach Deutschland im Kampf gegen die Corona-Pandemie auf nahezu null zu reduzieren. Jeder fünfte Befragte lehnte dies ab.

Die Bundesregierung will sich nach Angaben von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) bis Freitag auf ein weitgehendes Einreiseverbot aus Ländern mit hoher Verbreitung neuer Corona-Varianten verständigen. Bei den angedachten Reisebeschränkungen konzentriere man sich auf Mutationsgebiete wie derzeit Portugal, Großbritannien, Südafrika und Brasilien. Aus diesen Staaten solle die Einreise verboten werden. Derzeit werde geklärt, welche Ausnahmen zugelassen werden.

(dpa)

Planungen für Impfgipfel werden noch heute abgestimmt

09:57
28.01.2021
Die Planungen für ein rasches Spitzentreffen zur Corona-Impfmisere werden immer konkreter. «Die Bundesregierung ist für einen solchen Impfgipfel. Die Planungen dafür laufen und werden noch heute mit den Ländern abgestimmt», teilte Regierungssprecher Steffen Seibert am Donnerstag in Berlin mit.

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte sich offen für einen solchen Impfgipfel gezeigt, wie er etwa von SPD-Politikern gefordert wird. Im Radiosender NDR Info und auf Twitter schlug Spahn ein gesondertes Treffen mit den Ministerpräsidenten vor, an dem auch Vertreter der Pharmahersteller teilnehmen sollten. Inhaltlich muss es nach seinen Worten darum gehen, wie das weitere Vorgehen gegen die Pandemie aussehen kann.

Schleswig-Holsteins Gesundheitsminister Heiner Garg forderte den Bund auf, die Anstrengungen bei der Beschaffung von Impfstoff zu verstärken. Entsetzt reagierte der FDP-Politiker auf eine Twitter-Äußerung Spahns, wonach bei der Knappheit des Impfstoffes noch mindestens zehn harte Wochen bevorstünden. «Ich glaube, dass das der Bevölkerung nicht mehr zuzumuten ist», sagte Garg der Deutschen Presse-Agentur.

(dpa)

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