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Erste Zahlungen der Überbrückungshilfe III gehen an Unternehmen

08:12
12.02.2021
Einen Tag nach Beginn der Antragstellungen für die Überbrückungshilfe III hat der Bund erste Abschlagszahlungen an Unternehmen auf den Weg gebracht. Das sei eine gute Nachricht für viele Unternehmen, die sich in wirtschaftlich schwierigem Fahrwasser befinden, teilte das Wirtschaftsministerium am Freitag mit. Seit Mittwoch können durch die Corona-Krise geplagte Unternehmen Anträge über das Internet einreichen. Nach Angaben des Ministeriums gingen bis Donnerstagabend 282 Anträge ein, etwa 4,5 Millionen Euro konnten ausgereicht werden.

Unternehmen, die von Pandemie und Lockdown stark betroffen seien, könnten für die Zeit bis Ende Juni 2021 Unterstützung in Höhe von monatlich bis zu 1,5 Millionen Euro erhalten. Diese müsse nicht zurückgezahlt werden. Die endgültige Entscheidung über die Anträge und die reguläre Auszahlung durch die Länder werde ab März erfolgen, hieß es. Bis dahin können Unternehmen Abschlagszahlungen von bis zu 100 000 Euro pro Fördermonat erhalten.

Voraussetzung für Anträge ist, dass ein Unternehmen in einem Monat einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 zu verzeichnen hat. Firmen können laut Ministerium die Hilfe für jeden Monat beantragen, in dem ein entsprechender Umsatzeinbruch vorliegt. Der Förderzeitraum umfasse November 2020 bis Juni 2021. Erstattet werden fixe Betriebskosten.

(dpa)

Für Reinhold Messer ist die Pandemie keine große Einschränkung

08:08
12.02.2021
Für den früheren Extrembergsteiger Reinhold Messner (76) bedeutet die Corona-Pandemie keine große Einschränkung. «Ich kann ganz gut mit reduzierten sozialen Kontakten umgehen, weil ich oft schon monatelang allein in der Wildnis war», sagte Messner der Pforzheimer Zeitung (Freitag). Er leide deshalb nicht allzu sehr unter den Beschränkungen. Messner, der in Südtirol lebt, sagte, er könne aus dem Haus gehen, drei Stunden wandern und sehe zu 100 Prozent keine Menschenseele. «Also ich genieße das Leben jetzt nicht weniger», sagte Messner. Er habe auch keine Angst vor dem Coronavirus. Es habe ihn noch einmal in seiner Lebenshaltung bestätigt. «Wir sind immer noch ein schwaches Glied und nicht die Krone der Schöpfung.»

(dpa)

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