Letztes Update:
20210205112646

Bund verständigt sich auf Corona-Hilfe für Schauspieler

11:26
05.02.2021
Nach langem Ringen hat sich die Bundesregierung auf Hilfen für kurzzeitig Beschäftigte in der Kulturszene wie etwa Schauspieler verständigt. Neben den Soloselbstständigen und den unselbstständig Beschäftigten sollen auch die «kurz befristet Beschäftigten in den darstellenden Künsten» Hilfen von bis zu 7500 Euro für Januar bis Juni 2021 beantragen können, wie es in einer Mitteilung vom Freitag heißt.

Damit werden nicht fest angestellte Schauspielerinnen und Schauspieler unterstützt. Sie waren bei den Hilfsprogrammen bisher durch den Rost gefallen, weil sie jeweils nur für Gastspiele an Theatern oder für Filme beschäftigt sind. Daraus ergibt sich wegen kurzer Beschäftigungszeiten kein Anspruch auf Arbeitslosengeld und Kurzarbeitergeld. Gleichzeitig haben sie in der Pandemie weitgehend keine Beschäftigungsmöglichkeiten.

«Wir dürfen in dieser Krise unsere kulturelle Identität nicht preisgeben und müssen die Menschen unterstützen, die sie verkörpern», sagte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU). Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) zeigte sich erfreut, «dass wir auch für die von der Pandemie hart getroffenen Schauspielerinnen und Schauspieler zielgerichtet finanzielle Hilfe zur Verfügung stellen können». Aus Sicht von Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) erhalten nun «auch diejenigen in der Kulturbranche ein faires und großzügiges Angebot, die unter der Pandemie persönlich und wirtschaftlich mit am stärksten leiden».

(dpa)

Merkel gibt nach Bund-Länder-Runde Regierungserklärung im Bundestag

11:00
05.02.2021
Kanzlerin Angela Merkel (CDU) will die Ergebnisse der nächsten Bund-Länder-Runde zur Corona-Pandemie im Bundestag erläutern. Geplant sei eine Regierungserklärung am kommenden Donnerstag, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag in Berlin. Einen Tag zuvor trifft sich Merkel erneut mit den Ministerpräsidenten der Länder, um über Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie zu sprechen. Unter anderem wird es um die Frage gehen, ob der Lockdown nach dem 14. Februar trotz sinkender Infektionszahlen fortgesetzt wird oder behutsame Schritte für eine Rückkehr zur Normalität unternommen werden können.

Merkel hatte seit Beginn der Pandemie immer wieder Regierungserklärungen im Bundestag abgegeben. Es gebe natürlich einen Erläuterungs- und Informationsbedarf zur Politik der Bundesregierung, sagte Seibert.

(dpa)

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