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Kitas und Grundschulen sollen voraussichtlich Montag wieder öffnen

06:48
27.01.2021
Kitas und Grundschulen sollen in Baden-Württemberg nach sechs Wochen Corona-Lockdown voraussichtlich an diesem Montag wieder geöffnet werden. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) wollen die Entscheidung darüber am Mittwoch (14.30 Uhr) verkünden.

Kretschmann hatte bereits am Dienstag durchblicken lassen, dass er es angesichts sinkender Infektionszahlen für verantwortbar hält, Kitas und Grundschulen schrittweise wieder zu öffnen. Kinder unter zehn Jahren seien keine «Treiber» der Pandemie. Allerdings wolle er noch die neuesten Zahlen abwarten, bevor er endgültig entscheide.

Es wird erwartet, dass Eisenmann dann ihr Konzept für die Öffnung vorstellt. Die Gruppen und Klassen sollen halbiert werden. In den Grundschulen gilt keine Präsenzpflicht.

Die Kultusministerin dringt massiv auf die Öffnung. Sie wollte Kitas und Grundschulen im Sinne der Kinder eigentlich schon nach den Weihnachtsferien öffnen - «unabhängig von den Inzidenzen».

(dpa)

Homeoffice-Vorgaben treten in Kraft - SPD: Harte Kontrollen unnötig

06:15
27.01.2021
Mehr Beschäftigte als bisher sollen ab diesem Mittwoch wegen der Corona-Krise zu Hause arbeiten. Mit neuen Vorgaben werden Arbeitgeber verpflichtet, ihren Mitarbeitern in bestimmten Fällen das Arbeiten im Homeoffice anzubieten. «Wer kann, arbeitet zu Hause», das sei das Ziel der neu in Kraft tretenden Verordnung, sagte SPD-Fraktionsvize Katja Mast. «Nachdem wir unsere privaten Begegnungen bereits massiv heruntergefahren haben, geht es jetzt um berufliche Kontakte.»

Gerade Bürojobs sollten von zu Hause aus erledigt werden, forderte Mast. Zugleich sei sie zuversichtlich, «dass es harte Kontrollen gar nicht braucht», sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. «Vieles regelt sich durch vorbildliches Verhalten und gemeinsam nacheinander schauen. Das gilt im Berufs- wie Privatleben gleichermaßen.»

Die Einhaltung der Verordnung soll von den Arbeitsschutzbehörden der Länder kontrolliert werden. Laut Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) muss der Arbeitgeber auf Verlangen der Behörden Gründe darlegen, weshalb Homeoffice nicht möglich sei. Im «allergrößten Notfall» seien auch Bußgelder von theoretisch 30 000 Euro möglich.

(dpa)

Weltweit bereits mehr als 100 Millionen bestätigte Corona-Infektionen

05:03
27.01.2021
Seit Beginn der Pandemie vor gut einem Jahr ist die Zahl der weltweit nachgewiesenen Corona-Infektionen auf mehr als 100 Millionen angestiegen. Das ging am Dienstag aus Daten der US-Universität Johns Hopkins in Baltimore hervor. Erst vor etwa einem Monat, am zweiten Weihnachtsfeiertag, war die Schwelle von 80 Millionen Infektionen überschritten worden. Die Zahl der bekannten Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus liegt inzwischen bei mehr als 2,1 Millionen. Experten gehen sowohl bei den Infektionen als auch bei den Todesfällen weltweit von hohen Dunkelziffern aus.

Die Webseite der US-Universität wird regelmäßig mit eingehenden Daten aktualisiert und zeigt einen höheren Stand als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In manchen Fällen wurden die Zahlen aber auch wieder nach unten korrigiert.

Die meisten bestätigten Infektionen gibt es mit gut 25 Millionen in den USA, einem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern. Dort gibt es auch mehr bestätigte Todesfälle als in jedem anderen Land: mehr als 423 000. In Indien sind inzwischen rund 10,7 Millionen Infektionen nachgewiesen worden, in Brasilien 8,8 Millionen. In Europa wurden die meisten Infektionen bislang in Großbritannien gemeldet (3,7 Millionen), gefolgt von Frankreich (3,1 Millionen) sowie Spanien (2,6 Millionen) und Italien (rund 2,5 Millionen). In Deutschland wurden laut Johns Hopkins 2,16 Millionen Infektionen registriert.

Das Coronavirus Sars-CoV-2 kann die Erkrankung Covid-19 auslösen, die vor allem bei älteren oder immungeschwächten Patienten tödlich verlaufen kann. Inzwischen gibt es effektive Impfstoffe gegen das Virus, die Impfkampagnen laufen vielerorts jedoch erst schleppend an.

(dpa)

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