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Kretschmann bespricht mit Ex-Kultusminister Corona-Strategie

11:13
03.02.2021
Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) trifft sich an diesem Donnerstag mit dem früheren Kultusminister und heutigen SPD-Landeschef Andreas Stoch zu einem Gespräch über die weitere Schulstrategie in der Corona-Pandemie. Stoch sagte am Mittwoch der dpa in Stuttgart, der Regierungschef habe das Angebot angenommen, das er ihm vergangene Woche unterbreitet hatte. Der SPD-Mann will ihm vor allem von den Ergebnissen des Runden Tisches berichten, den die Sozialdemokraten mit Lehrern, Eltern und Schülern organisiert hatten. Danach hatte Stoch Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) kommunikatives und organisatorisches Versagen in der Corona-Pandemie vorgeworfen.

Allerdings wollte der SPD-Partei- und Fraktionschef eigentlich gemeinsam mit Vertretern der Bildungsgewerkschaft GEW und des Landeselternbeirats mit Kretschmann zusammenkommen. Eine größere Runde lehnte der Regierungschef aber ab.

Stoch ist Eisenmanns Vorgänger als Ressortchef im Kultusministerium und einer ihrer schärfsten Kritiker. Er führt die SPD als Spitzenkandidat in die Landtagswahl am 14. März und setzt dabei auf eine Wiederauflage von Grün-Rot, die aber Umfragen zufolge rechnerisch bisher nicht möglich wäre. Eisenmann ist Spitzenkandidatin der CDU und setzt sich massiv für eine baldige Öffnung von Kitas und Grundschulen ein.
Allerdings wollte der SPD-Partei- und Fraktionschef eigentlich gemeinsam mit Vertretern der Bildungsgewerkschaft GEW und des Landeselternbeirats mit Kretschmann zusammenkommen, eine größere Runde lehnte der Regierungschef aber ab.

Stoch ist Eisenmanns Vorgänger als Ressortchef im Kultusministerium und einer ihrer schärfsten Kritiker. Er führt die SPD als Spitzenkandidat in die Landtagswahl am 14. März und setzt dabei auf eine Wiederauflage von Grün-Rot, die aber Umfragen zufolge rechnerisch bisher nicht möglich wäre. Eisenmann ist Spitzenkandidatin der CDU und setzt sich massiv für eine baldige Öffnung von Kitas und Grundschulen ein.

(dpa)

EU-Autoindustrie rechnet 2021 mit Verkaufsplus von zehn Prozent

11:11
03.02.2021
Die EU-Autohersteller rechnen für das laufende Jahr nicht mit einer vollständigen Erholung des Automarkts nach dem Einbruch in der Corona-Krise. 2021 dürfte der Verkauf von Pkw um rund zehn Prozent zulegen, hieß es vom europäischen Autoherstellerverband Acea am Mittwoch in Brüssel. Das erste Quartal sei voraussichtlich noch von den Auswirkungen der Corona-Pandemie gezeichnet, im zweiten Halbjahr dürfte der Markt mit dem Fortschritt der Impfungen aber anziehen.

Im Jahr 2020 waren die Neuzulassungen um fast 24 Prozent - und damit so stark wie noch nie - auf 9,9 Millionen Autos abgesackt. Auf Basis vorläufiger Zahlen verwies der Verband dabei aber auf den Anteil von Elektrofahrzeugen im vergangenen Jahr, der von drei Prozent 2019 auf 10,5 Prozent gestiegen sei.

«Derzeit ist es wichtiger denn je, dass wir Hand in Hand mit den EU-Politikern daran arbeiten, die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Autoindustrie auf der Weltbühne zu stärken», sagte Acea-Präsident Oliver Zipse. Der BMW-Vorstandschef steht dem europäischen Lobbyverband seit diesem Jahr vor. Die nachhaltige wirtschaftliche Erholung in der EU und die Nachfrage vor Ort seien für die Autobauer lebensnotwendig, auch wenn sie die geschäftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr unter anderem dank ihrer starken Präsenz in Asien abfedern konnten.

(dpa)

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