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20210202160824

Senioren-Union kritisiert Impftermin-Chaos

15:28
02.02.2021
Die Senioren-Union der CDU prangert «Chaos bei der Terminvergabe für die Corona-Impfungen» an und fordert Konsequenzen. «Die Fehler mit endlosen Warteschleifen und tagelangen Telefonversuchen der Älteren bei der Hotline dürfen sich nicht wiederholen», sagte der Bundesvorsitzende, Otto Wulff, am Dienstag in Berlin.

Welche Gruppen zuerst geimpft werden sollen, ist zwar bundeseinheitlich geregelt. Für die Vergabe der Termine haben die einzelnen Bundesländer aber unterschiedliche Verfahren gewählt - einige setzen etwa auf Hotlines und Online-Anmeldungen, andere verschicken Einladungsbriefe per Post.

Für die Brustkrebs-Vorsorge würden Millionen von Frauen mit konkreten Terminen angeschrieben - «das muss doch auch bei der Corona-Impfung möglich sein», sagte Wulff. Es sei gut, dass Politik und Industrie das Tempo der Impfungen in den kommenden Monaten steigern wollten. Es sei aber auch notwendig, dass pflegende Angehörige und Senioren, die ambulant versorgt würden, mit Vorrang zuhause geimpft würden.

(dpa)

Mehr als 300 Menschen im Südwesten mit Corona-Mutationen infiziert

14:20
02.02.2021
In Baden-Württemberg sind mittlerweile mindestens 304 Infektionen mit den Mutationen des Coronavirus nachgewiesen worden. Das teilte ein Sprecher des Landesgesundheitsamtes am Dienstag mit. Übermittelt worden sei die Zahl am Montag aus insgesamt 32 Stadt- und Landkreisen Baden-Württembergs. Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums bestätigte die Zahl auf Anfrage.

(dpa)

Kretschmann stutzt sich selbst - zumindest ein bisschen

14:20
02.02.2021
Winfried Kretschmann (72), bekannt für seine graue Igelfrisur, stutzt sich in der friseurlosen Corona-Zeit die Haare selbst - aber nur an der Seite. «Nur am Ohr mache ich es manchmal selber mit dem Rasierapparat, damit die Haare nicht so drüberhängen», verriet der baden-württembergische Regierungschef am Dienstag in Stuttgart. Ansonsten warte er wie alle anderen auch, dass die Friseure nach dem Lockdown wieder aufmachten. Entsprechend sieht der Grünen-Spitzenkandidat für die Landtagswahl am 14. März gerade - zumindest was die Frisur angeht - im echten Leben doch etwas anders aus als auf den im ganzen Land aufgestellten Großplakaten.

Zudem erklärte Kretschmann, dass er noch nicht bei der Talk-App Clubhouse angemeldet sei, auf der sich sein Thüringer Kollege Bodo Ramelow neulich Fehltritte geleistet hatte. Ramelow hatte unter anderem erzählt, dass er während der Ministerpräsidentenkonferenzen zur Corona-Krise auf seinem Smartphone zehn Level des Puzzlespiels Candy Crush spiele. «Ich spiele gerne Karten, aber nicht bei der Ministerpräsidentenkonferenz», sagte Kretschmann. «Auch wenn man manchmal versucht ist.» Er versuche bei den Videoschalten mit den Regierungschefs und Kanzlerin Angela Merkel immer konzentriert zu sein. Kretschmann hatte vor einiger Zeit schon erzählt, dass er seit Corona mit seinen Jugendkumpels via Internet Binokel zocke, ein schwäbisches Kartenspiel.

(dpa)

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