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Kitas und Grundschulen sollen voraussichtlich Montag wieder öffnen

17:26
26.01.2021
Kitas und Grundschulen sollen in Baden-Württemberg nach sechs Wochen Corona-Lockdown voraussichtlich an diesem Montag wieder geöffnet werden. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) wollen die Entscheidung darüber am Mittwoch (14.30 Uhr) verkünden.

Kretschmann hatte bereits am Dienstag durchblicken lassen, dass er es angesichts sinkender Infektionszahlen für verantwortbar hält, Kitas und Grundschulen schrittweise wieder zu öffnen. Kinder unter zehn Jahren seien keine «Treiber» der Pandemie. Allerdings wolle er noch die neuesten Zahlen abwarten, bevor er endgültig entscheide.

Es wird erwartet, dass Eisenmann dann ihr Konzept für die Öffnung vorstellt. Die Gruppen und Klassen sollen halbiert werden. In den Grundschulen gilt keine Präsenzpflicht.

Die Kultusministerin dringt massiv auf die Öffnung. Sie wollte Kitas und Grundschulen im Sinne der Kinder eigentlich schon nach den Weihnachtsferien öffnen - «unabhängig von den Inzidenzen».

(dpa/lsw)

Eisenmann unterstützt Notärztin Federle: für Corona-Massentests

17:25
26.01.2021
CDU-Spitzenkandidatin Susanne Eisenmann setzt sich für Corona-Massentests im Land ein. Gemeinsam mit der Tübinger Notärztin Lisa Federle hat Kultusministerin Eisenmann ein entsprechendes Eckpunkte-Papier erarbeitet, über das die «Heilbronner Stimme» und der «Mannheimer Morgen» (Mittwoch) berichten. Demnach soll es ein freiwilliges, umfassendes Testangebot für Personen mit vielen Kontakten geben sowie für ältere oder vorerkrankte Menschen, die zu Hause leben.

Federle, die auch CDU-Mitglied ist, macht sich schon länger für eine Ausweitung der Schnelltests stark. Da sich die Impfungen wegen Lieferengpässen verzögerten und die neuen Virusvariationen um sich greifen könnten, könnten die ausgeweiteten Schnelltests die Lage entspannen.

Nach dem Konzept von Federle und Eisenmann sollen Beschäftigte in Kitas und Schulen drei anlasslose Corona-Schnelltests pro Woche angeboten bekommen, berichten die Zeitungen. Auch Polizisten und Beschäftigte im Einzelhandel kämen dafür infrage. Eisenmann und Federle regen demnach an, in jedem der 44 Stadt- und Landkreise einen Testpunkt oder möglichst zwei Testpunkte für die Schnelltests einzurichten. Eventuell könnten die Teststationen an die Kreisimpfzentren angegliedert würden.

(dpa/lsw)

Schwieriger Markt für Champagner wegen Corona - Absatz fällt

17:23
26.01.2021
Geschlossene Bars und kaum Abendveranstaltungen: Der Champagner-Absatz ist im Jahr 2020 wegen der Corona-Krise deutlich zurückgegangen. Im vergangenen Jahr wurden weltweit 245 Millionen Flaschen verkauft, wie der französische Herstellerverband Comité Interprofessionnel du Vin de Champagne am Dienstag mitteilte. Das sei ein Rückgang um 18 Prozent. «Die Schließung der wichtigsten Konsum- und Verkaufsstellen sowie die Absage zahlreicher Veranstaltungen haben die Branche belastet», so der Verband, in dem Produzenten und Händler zusammengeschlossen sind.

Der französische Markt, der bereits vor der Krise rückläufig gewesen sei, schrumpfe weiter. Auch die drei wichtigsten Exportmärkte seien stark zurückgegangen: die Vereinigten Staaten (minus 20 Prozent), Großbritannien (minus 20 Prozent) und Japan (minus 28 Prozent). Dieser Rückgang wird dem Verband zufolge jedoch durch die relative Widerstandsfähigkeit der traditionellen Märkte in Kontinentaleuropa abgeschwächt: Belgien (minus 5 Prozent), Deutschland (minus 15 Prozent), Schweiz (minus 9 Prozent).

Man habe entsprechend die Produktion angepasst. «Angesichts einer noch nie da gewesenen Krise hat die einzigartige Organisation unserer Branche ihre Widerstandsfähigkeit bewiesen. Die Winzer und Champagnerhäuser konnten bereits im Juli gemeinsam die notwendigen vorsichtigen Entscheidungen über die Erträge treffen», sagte Maxime Toubart, Co-Präsident des Verbands, laut Mitteilung.

(dpa)

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