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Biontech will 2021 zwei Milliarden Dosen seines Vakzins herstellen

19:01
01.02.2021
Der Impfstoffhersteller Biontech will 2021 zwei Milliarden Dosen seines Vakzins herstellen und damit die bisher erwartete Produktion von 1,3 Milliarden Dosen um mehr als 50 Prozent steigern. «Wir sind auf dem richtigen Weg, unsere Produktionskapazitäten zu erweitern», teilte das Unternehmen am Montag in Mainz mit. Die Umbauten im belgischen Pfizer-Werk Puurs seien erfolgreich abgeschlossen worden. «Nun sind wir zurück im eigentlichen Zeitplan für die Lieferung von Impfstoffdosen an die Europäische Union.»

Pfizer und Biontech würden weiter an erhöhten Liefermengen arbeiten - von der Woche des 15. Februar an. Man wolle sicherzustellen, dass man im ersten Quartal die Menge an Impfstoffdosen erfülle, auf die man sich vertraglich verpflichtet habe - und im zweiten Quartal bis zu 75 Millionen weitere Dosen an die Europäische Union liefern können.

Das Biontech-Werk im hessischen Marburg habe eine Lizenz erhalten und wolle im Februar die Produktion aufnehmen.

«Drittens haben wir unser europäisches Fertigungsnetzwerk kontinuierlich erweitert - von drei Partnern im Dezember 2020, als wir erste Genehmigungen erhalten haben, auf nun 13 einschließlich des Werks in Marburg. Wir werden dieses Netz weiter stärken und sind in Gesprächen mit zusätzlichen Partnern», teilte Biontech mit.

(dpa)

Noch sechs Kreise im Land mit Inzidenz-Wert über 100

18:58
01.02.2021
In Baden-Württemberg liegen noch sechs Regionen über der Schwelle von 100 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen. In Pforzheim, Heilbronn, den Landkreisen Waldshut und Tuttlingen sowie im Ortenaukreis und im Alb-Donau-Kreis lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Montag (Stand: 16.00 Uhr) höher als 100, wie das Landesgesundheitsamt in Stuttgart mitteilte. Die landesweite Sieben-Tage-Indizenz betrug 74,2. Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle stieg im Vergleich zum Vortag um 585 auf 294 161. 113 weitere Menschen sind am Coronavirus gestorben; als genesen gelten
261 055. Die Politik strebt einen Inzidenz-Wert von 50 an, damit Gesundheitsämter die Kontakte von Infizierten wieder verfolgen können.

Dem Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) zufolge lagen am Sonntag 395 Corona-Patienten in Baden-Württemberg auf Intensivstationen. 219 von ihnen wurden invasiv beatmet. Es waren 86,6 Prozent der betreibbaren Intensivbetten belegt, auch mit Patienten mit anderen Krankheiten.

(dpa/lsw)

Virus-Mutationen tauchen in Kliniken im Rhein-Neckar-Kreis auf

18:29
01.02.2021
In mehreren Kliniken im Rhein-Neckar-Kreis sind Mutationen des Coronavirus festgestellt worden. Betroffen sind sieben Patienten und fünf Mitarbeiter in Kliniken in Weinheim, Sinsheim und Schwetzingen, wie die Klinikgruppe am Montagabend mitteilte. «Die Lage ist stabil, der Regelbetrieb läuft an allen Standorten weiter», sagt Rüdiger Burger, Geschäftsführer der GRN Gesundheitszentren Rhein-Neckar.

In der Sinsheimer Klinik seien drei Patienten und drei Mitarbeiter von neuen Varianten des Coronavirus betroffen. In Weinheim befänden sich drei Patienten und zwei Mitarbeiter mit der britischen Virus-Mutante auf der Isolierstation in Quarantäne. In Schwetzingen liege ein Corona-Patient mit der südafrikanischen Variante auf der Intensivstation. Die Mutationen seien am Wochenende festgestellt worden.

Die Schutzmaßnahmen seien verstärkt worden, teilten die Kliniken mit. Patienten, die den mutierten Virus in sich trügen, würden räumlich getrennt von den anderen Covid-19-Patienten behandelt und – sofern möglich – von bereits geimpftem Personal betreut.

(dpa)

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