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20201222111813

Biontech: Erkenntnisse zu Infektionsschutz durch Impfung bis Februar

11:17
22.12.2020
Der Impfstoffhersteller Biontech erwartet bis spätestens Februar genauere Erkenntnisse darüber, inwieweit sein Präparat die Menschen auch vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus schützen kann. Die Daten dazu würden derzeit geprüft, sagte Firmenchef Ugur Sahin am Dienstag.

Der Impfstoff der Mainzer Firma und ihres US-Partners Pfizer war am Montag in der EU zugelassen worden. Er hat nach Angaben der Hersteller eine Wirksamkeit von rund 95 Prozent. Das bedeutet, dass unter den Probanden der geimpften Gruppe 95 Prozent weniger Covid-19-Erkrankungen auftraten als unter den Probanden der Kontrollgruppe. Unklar ist bislang noch, welche Auswirkungen das Präparat auf eine Weitergabe des Virus oder eine Ansteckung damit hat.

(dpa)

Krankenkassen-Hotline informiert über Corona-Impfung

10:55
22.12.2020
Die Krankenkasse Barmer informiert ab sofort in ihrer Corona-Hotline auch über Covid-19-Impfungen, und zwar nicht nur die eigenen Versicherten. «Anrufende können ab sofort alle zentralen Informationen zur Immunisierung und dem verfügbaren Impfstoff bei den Medizinexpertinnen und -experten erfragen», teilte die Krankenkasse am Dienstag mit. Dabei gehe es nicht nur darum, wer wann und wo geimpft wird, sondern auch wie sicher die Impfung ist oder wer die Kosten übernimmt. Das kostenlose Angebot steht allen Interessierten unter der Telefonnummer 0800 84 84 111 zur Verfügung.

(dpa)

RKI-Chef: Britische Corona-Variante wahrscheinlich schon bei uns

10:28
22.12.2020
Die gefürchtete Variante des Coronavirus aus Großbritannien dürfte nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts Deutschland bereits erreicht haben. «Die Wahrscheinlichkeit, dass sie schon in Deutschland ist, aber bisher unerkannt, schätze ich schon als sehr, sehr hoch ein», sagte RKI-Präsident Lothar Wieler am Dienstag in Berlin. Er verwies darauf, dass die Variante B.1.1.7 in Großbritannien bereits im September erstmals nachgewiesen wurde, zudem gebe es bereits Nachweise in Nachbarländern wie den Niederlanden und Dänemark. Ein Labornachweis in Deutschland sei ihm aber nicht bekannt, sagte Wieler.

B.1.1.7 komme in Großbritannien ganz offensichtlich viel häufiger vor als andere Varianten. «Das könnte daran liegen, dass sie eine höhere Infektiosität hat, das muss aber nicht so sein», sagte Wieler. «Wir können die Bedeutung der Variante für das Geschehen noch nicht eindeutig einschätzen.»

Zur Bedeutung der Variante für die bevorstehenden Impfungen sagte Wieler: «Alle diese Daten, die wir bislang kennen, sprechen dafür, dass der Impfschutz nicht eingeschränkt ist, wenn sich diese Variante weiter ausbreitet.» Er hoffe auf mehr Informationen zur neuen Variante noch in diesem Jahr.

(dpa)

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