DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke rechnet vor weiteren Beratungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Chefs der Bundesländer über einen möglichen verschärften Lockdown nicht mit ernsten Konsequenzen für den Profisport. «Die Angst ist immer da, das können wir ja nicht kontrollieren», sagte Tripcke am Freitag zu Befürchtungen, die Deutsche Eishockey Liga könnte zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie zu einer Saisonunterbrechung gezwungen werden. «Es gibt aber keine Anzeichen dafür und eigentlich auch keinen sachlichen Grund», sagte Tripcke weiter.
Die DEL war wegen der Corona-Krise kurz vor Weihnachten verspätet in eine verkürzte Saison gestartet und hatte dabei auch Spielausfälle wegen möglicher Infektionen von Spieler einkalkuliert. Bislang konnten aber alle Spiele stattfinden, auch wenn Tripcke einräumte: «Es gab sicher den ein oder anderen Corona-Fall.» Diese Einzelfälle hätten die Clubs aber ohne größeren Schaden gut behandelt.