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Italien behält strenge Corona-Regeln - neue Weiße Zone

08:44
14.01.2021
Italiens Regierung will im Kampf gegen die Corona-Pandemie weiterhin auf strenge Regeln setzen - mit einer möglichen Aussicht auf mehr Normalität. Bis zum 15. Februar seien Reisen zwischen den Regionen weiter untersagt, teilte die Regierung in der Nacht zu Donnerstag nach einer Sitzung des Ministerrates mit. Ausnahmen gelten wie zuvor etwa in Zusammenhang mit Beruf, der Gesundheit oder einem Notfall. Der Ministerrat beschloss zudem, den Corona-Notstand bis zum 30. April zu verlängern. Auch die nächtliche Ausgangssperre bleibt bestehen.

Vom 16. Januar an dürfen die Menschen in Italien bis zum 5. März nur noch einmal am Tag zu zweit einen anderen Haushalt besuchen. Kinder bis 14 Jahre oder Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, werden nicht mit eingerechnet. Darüber hinaus gelten im Corona-Farbsystem verschiedene Regeln für die Bewegungsfreiheit. In der Gelben Zone mit den lockersten Beschränkungen können die Menschen innerhalb der Region frei unterwegs sein. In den Orangen und Roten Zonen ist das nur auf die Kommune beschränkt.

Ein Lichtblick ist die neue Weiße Zone. Viele Beschränkungen würden dann entfallen. Das bedeutet, dass dann Theater, Kinos und Fitnessstudios wieder öffnen könnten. Die Regierung behielt es sich jedoch vor, gewisse Maßnahmen aus den Dekreten anzuwenden. Die Weiße Zone gilt, wenn in einer Region in drei aufeinander folgenden Wochen maximal 50 Corona-Fälle je 100 000 Einwohner auftreten.

Italien verzeichnete bislang mehr als 80 000 Tote mit Sars-CoV-2 und mehr als 2,319 Millionen Corona-Infektionen. Stand Mittwochnacht wurden bislang knapp 886 000 Corona-Impfungen verabreicht.

(dpa)

Hochschulen bekommen weitere 71,5 Millionen Euro Corona-Hilfen

07:49
14.01.2021
Die Hochschulen im Südwesten bekommen weitere 71,5 Millionen Euro Corona-Hilfen. Diese Summe will die grün-schwarze Landesregierung ihnen nach Informationen der «Heilbronner Stimme» und des «Mannheimer Morgen» (Donnerstag) zur Verfügung stellen. Die Zeitungen berufen sich auf eine Kabinettsvorlage von Baden-Württembergs Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne), die der Ministerrat in seiner Sitzung am kommenden Dienstag verabschieden will. Bauer schreibe darin, es müsse sichergestellt werden, dass es wegen der Krise «nicht zu verlorenen Kohorten an hochqualifizierten Fachkräften kommt». Hochschulen müssten in die Lage versetzt werden, Studenten innerhalb der Regelstudienzeiten erfolgreiche Abschlüsse auf hohem Qualifikationsniveau zu ermöglichen.

Die größte Unterstützung erhalten demnach die Universitäten im Südwesten mit 37 Millionen Euro. Die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften bekommen 14,8 Millionen Euro, die Medizinischen Fakultäten 13,7 Millionen Euro. Weitere Mittel fließen an die Pädagogischen Hochschulen (2,7 Millionen), die Dualen Hochschulen (1,8 Millionen) und an die Kunst- und Musikhochschulen sowie Akademien des Landes (1,5 Millionen).

(dpa/lsw)

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