Die Polizei auf der dänischen Seite der Grenze zu Deutschland weist Ausländer darauf hin, dass sie bei der Einreise die nötigen negativen Corona-Testbescheide vorweisen müssen. «Vermeiden Sie, an der Grenze zurückgewiesen zu werden, weil Sie kein Covid-19-Zertifikat vorlegen können», mahnte die Polizei von Süd- und Süderjütland am Montag nochmals auf Twitter an. Als ausländischer Staatsbürger müsse man bei der Einreise ein solches Zertifikat dabei haben. Zudem wies die Polizei darauf hin, dass die neuen Bestimmungen zur Einreise möglicherweise Staus an der Grenze verursachen könnten.
Aus Sorge vor mutierten Coronavirus-Varianten und der Corona-Lage weltweit hatten die Dänen am Freitag nochmals Einreisebestimmungen verschärft. Demnach werden Ausländer nur noch dann ins Land gelassen, wenn sie einen triftigen Grund dafür haben und zudem einen negativen, maximal 24 Stunden alten Corona-Test vorweisen können. Die Beschränkungen gelten vorläufig bis zum 17. Januar.
Für Menschen aus dem an Dänemark grenzenden Schleswig-Holstein sowie aus Südschweden gibt es aber Ausnahmen: Wer von ihnen einen triftigen Einreisegrund - dazu zählen ein Arbeitsplatz in Dänemark sowie nahe familiäre Kontakte und feste Beziehungen - hat, muss darüber hinaus lediglich einen negativen Corona-Test vorweisen können, der höchstens eine Woche alt ist. Ohne einen solchen Grund muss ein negativer Test vorgelegt werden, der nicht älter als 24 Stunden ist. In Schleswig-Holstein lebende Dänen können ohne Einreisegrund und Corona-Attest einreisen.
(dpa)