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Samstag, 9. Januar

Wegen Corona: Ski-Klassiker in Wengen droht offenbar Absage

19:58
09.01.2021
Wegen zu hoher Corona-Infektionszahlen droht dem alpinen Ski-Klassiker in Wengen am nächsten Wochenende eine Absage. Das deutete der Herren-Rennchef Markus Waldner am Samstag in Adelboden an. Der Verantwortliche des Weltverbandes Fis sagte laut Medienberichten, dass in Wengen aktuell viele Covid-19-Fälle zu verzeichnen seien. Außerdem seien über Weihnachten englische Touristen in dem Ort gewesen, es bestehe also die Gefahr, dass das mutierte Coronavirus in der Schweiz auftreten könne. Das berichteten unter anderem die Nachrichtenagentur APA und die «Berner Zeitung».

Demnach soll an diesem Sonntag eine Entscheidung gefällt werden. Denkbar sei, die beiden Abfahrten und einen Slalom abzusagen, die Rennen an einen anderen Ort zu verlegen oder die Unterbringung der Athleten anders zu organisieren, falls doch in Wengen gefahren wird.

(dpa)

Mehr als eine halbe Million Covid-19-Impfungen erfasst

19:57
09.01.2021
Seit dem Beginn der Impfkampagne Ende Dezember sind in Deutschland mehr als eine halbe Million Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden. Bis Samstagvormittag wurden 532 878 Impfungen am Robert Koch-Institut erfasst, wie aus einer RKI-Statistik vom Samstag (Stand: 11.00 Uhr) hervorgeht. Im Vergleich zum Vortag ist die Zahl der gemeldeten Impfungen demnach um mehr als 50 000 gestiegen.

Die meisten Impfungen pro 1000 Einwohner wurden laut der Statistik bisher für Mecklenburg-Vorpommern erfasst (15,6), die wenigsten für Sachsen (4,4). Bundesweit liegt der Wert bei 6,4. In absoluten Zahlen kommt laut RKI Nordrhein-Westfalen auf den höchsten Wert mit 98 950 Geimpften. Die Werte, die den Behörden der einzelnen Bundesländer vorliegen, können deutlich höher liegen als die vom RKI gemeldeten, da die Meldungen teilweise mit einigem Verzug an das Institut übermittelt werden.

Die meisten Menschen - mehr als 260 000 - wurden laut RKI-Daten aus beruflichen Gründen geimpft. Es kann sich dabei zum Beispiel um Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegekräfte mit sehr hohem Ansteckungsrisiko und um Personal in der Altenpflege handeln. Zudem wurde das Präparat inzwischen mehr als 206 000 Bewohnern von Pflegeheimen verabreicht.

(dpa)

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