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Bürovermietung bricht im Corona-Jahr 2020 ein

15:18
08.01.2021
Im Corona-Jahr 2020 ist die Vermietung von Büroflächen in deutschen Großstädten eingebrochen. Wegen der Unsicherheit in der Pandemie und der schwachen Konjunktur hätten Unternehmen Umzugspläne aufgeschoben oder eine Vertragsverlängerung in bestehenden Flächen angestrebt, teilte der Immobilienspezialist Jones Lang LaSalle (JLL) am Freitag in Frankfurt mit. Der Büroflächenumsatz in den sieben Metropolen sei um über 33 Prozent auf 2,67 Millionen Quadratmeter gefallen. Vor allem Deals für große Flächen fehlten. «In der aktuellen Rezession überwiegt der Rotstift.»

Am stärksten fiel JLL die Bürovermietung zum Vorjahr in Stuttgart (minus 56 Prozent), gefolgt von Düsseldorf (minus 45) und Frankfurt (minus 42). Im erfolgsverwöhnten Berlin und München lag das Minus bei 25 Prozent. Da sich die Konjunktur zeitverzögert erholen dürfte und Unternehmen mit Einstellungen zögerten, rechnet JLL erst zur Jahresmitte mit einem Anziehen der Vermietungen. In Summe könnte der Büroflächenumsatz 2021 bei rund 2,9 Millionen Quadratmetern liegen, ein Plus von elf Prozent. Alles hänge aber an der Pandemie, sagte JLL-Experte Helge Scheunemann. «Je länger der Lockdown, desto weniger Vermietungen.» Der Markt sei von einer Angebotsschwemme aber weit entfernt.

Nach Einschätzungen des Immobilienspezialisten Colliers wurde 2020 beim Büroflächenumsatz der Schnitt der vergangenen zehn Jahre um ein Viertel unterschritten. Die von manchen erwartete Leerstandswelle sei aber ausgeblieben. In den sieben größten deutschen Städten stünden zwar etwas mehr Büroflächen leer, die Quote liege mit rund 3,5 Prozent jedoch «nach wie vor auf einem sehr niedrigen Niveau».

(dpa)

Coronabedingte Spielausfälle für Zweitliga-Basketballer

15:16
08.01.2021
Die Basketballer des Zweitligisten Nürnberg Falcons müssen coronabedingt erneut den Spielbetrieb ruhen lassen. «Die Ärzte haben bei einem Großteil der Mannschaft Post-Corona-Symptome festgestellt, so auch bei den beiden Verdachtsfällen vom Dienstag», berichtete am Freitag Trainer Ralph Junge. Die Liga-Leitung in Köln sei darüber informiert worden.

Nachdem bereits das Spiel gegen Schwenningen vorsichtshalber abgesagt wurde, müssten nun auch die Partie in Karlsruhe (9. Januar), das Nachholspiel gegen Jena (13. Januar) und das Auswärtsspiel in Ehingen (16. Januar) neu terminiert werden. «Das ist bitter, aber unausweichlich», sagte Junge, der aktuell von bis zu zehn Tagen ohne Wettkampfsport ausgeht. Bereits im November hatten mehrere positive Corona-Tests bei den Nürnbergern für Spielabsagen gesorgt.

(dpa)

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