Letztes Update:
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Singener KIZ beginnt wegen Panne früher zu impfen

13:17
08.01.2021
Aufgrund einer Panne beginnt das Kreisimpfzentrum (KIZ) in Singen (Landkreis Konstanz) eine Woche früher als alle anderen KIZ im Land mit dem Impfen. Ein kurzzeitiger Softwarefehler habe dazu geführt, dass sich Menschen vorübergehend bereits auf der Online-Plattform für Impftermine eintragen konnten - teilweise bereits für den 15. Januar, wie das baden-württembergische Gesundheitsministerium am Freitag mitteilte. Wer seinen Impftermin bereits habe, dürfe diesen nun auch wahrnehmen. Das Singener KIZ erhalte dafür rund 200 Impfdosen. Zunächst hatte der «Südkurier» berichtet.

In Baden-Württemberg soll es insgesamt 50 KIZ geben, die meisten davon sind bereits startklar. Aufgrund anhaltender Engpässe bei der Impfstofflieferung hatte das Ministerium am Donnerstag mitgeteilt, dass die KIZ erst ab dem 22. Januar ihre Spritzen aufziehen. Weitere neun Zentrale Impfzentren (ZIZ) impfen seit Ende Dezember.

(dpa)

EMA: Zulassung von Astrazeneca-Impfstoff noch im Januar

12:44
08.01.2021
Die Europäische Arzneimittel-Behörde EMA ist zuversichtlich, dass bereits Ende Januar ein dritter Impfstoff gegen Covid-19 in der EU zugelassen wird. Nächste Woche werde der Antrag der Hersteller Astrazeneca auf eine bedingte Marktzulassung in der EU erwartet, teilte EMA-Chefin Emer Cooke am Freitag in Amsterdam mit. Ende Januar könnte dann eine positive Empfehlung der EMA erfolgen. Anschließend muss die EU-Kommission noch zustimmen, das gilt als Formsache.

Bisher sind zwei Impfstoffe in der EU zugelassen: das Präparat der Unternehmen Pfizer und Biontech sowie seit dieser Woche das Mittel des US-Unternehmens Moderna. Der Impfstoff von Astrazeneca ist bereits in Großbritannien zugelassen.

Der dritte Impfstoff könnte das Problem der Impfstoff-Knappheit in der EU erleichtern. Die EU hat von dem Präparat bereits 400 Millionen Dosen bestellt. Der im Vergleich preiswertere Impfstoff kann im Gegensatz zu dem von Biontech/Pfizer und Moderna bei normaler Kühlschranktemperatur für sechs Monate gelagert werden.

(dpa)

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