Die Einzelhändler in der Eurozone haben im November unter den Beschränkungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie gelitten. Der Umsatz der Branche sei zum Vormonat um 6,1 Prozent zurückgegangen, teilte das europäische Statistikamt Eurostat am Donnerstag in Luxemburg mit. Analysten hatten im Schnitt mit einem Umsatzrückgang um 3,4 Prozent gerechnet. Im Jahresvergleich fielen die Umsätze um 2,9 Prozent.
Besonders deutlich gingen mit 17 Prozent zum Vormonat die Erlöse mit Bekleidung und Schuhen zurück. Ebenfalls zweistellig fielen die Umsätze an den Tankstellen. Zulegen konnte allein der Versandhandel per Internet. In Frankreich sanken die Gesamtumsätze am stärksten, in Deutschland legten sie dagegen zu.