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20210107111357

Einzelhandel in der Eurozone leidet unter Lockdown

11:13
07.01.2021
Die Einzelhändler in der Eurozone haben im November unter den Beschränkungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie gelitten. Der Umsatz der Branche sei zum Vormonat um 6,1 Prozent zurückgegangen, teilte das europäische Statistikamt Eurostat am Donnerstag in Luxemburg mit. Analysten hatten im Schnitt mit einem Umsatzrückgang um 3,4 Prozent gerechnet. Im Jahresvergleich fielen die Umsätze um 2,9 Prozent.

Besonders deutlich gingen mit 17 Prozent zum Vormonat die Erlöse mit Bekleidung und Schuhen zurück. Ebenfalls zweistellig fielen die Umsätze an den Tankstellen. Zulegen konnte allein der Versandhandel per Internet. In Frankreich sanken die Gesamtumsätze am stärksten, in Deutschland legten sie dagegen zu.

(dpa)

Spahn gibt Regierungserklärung zum Impfen

11:12
07.01.2021
Gut zwei Wochen nach dem Corona-Impfstart in Deutschland gibt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in der kommenden Woche eine Regierungserklärung zur Impfkampagne ab. Das verlautete am Donnerstag aus seinem Ministerium in Berlin. Der zuständige Minister will demnach vor dem Plenum zu Planung, Ablauf und Perspektiven der Impfungen Stellung nehmen.

Am 26. Dezember wurde in einem Seniorenzentrum in Halberstadt in Sachsen-Anhalt die 101 Jahre alte Edith Kwoizalla als erste Deutsche geimpft. In den ersten Tagen hatten viele Menschen versucht, einen Termin zum Impfen zu erhalten, aber keinen bekommen. Oppositionspolitiker und Landespolitiker hatten Spahn vorgeworfen, dass der Impfstart schlecht laufe und er dafür verantwortlich sei.

Spahn betont seit Wochen, dass der Impfstoff über Wochen und Monate hinweg knapp ist, anfangs besonders, da die Produktionskapazitäten anfangs begrenzt sind. Der Bund ist für die Lieferungen der Impfdosen von den Produktionsstätten an die Länder zuständig. Die Länder sind für die Terminvergabe zuständig und für die Organisation der Impfungen anfangs durch mobile Impftrupps sowie in Impfzentren.

Auskunft zu den Impfungen gab Spahn bisher vor der Öffentlichkeit, etwa am Mittwoch in einer Pressekonferenz, vor dem Gesundheitsausschuss des Bundestags, der Ministerrunde im Corona-Kabinett und vor den Ministerpräsidenten.

(dpa)

Großbritannien kündigt neue Corona-Maßnahmen für Einreisen an

11:11
07.01.2021
Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, will Großbritannien neue Maßnahmen an seinen Grenzen einführen. Die Vorschriften würden «in den nächsten Tagen» verkündet, sagte Innenministerin Priti Patel am Donnerstag dem Sender BBC Radio 4. «Reisen sollten nur unter sehr strengen Regeln stattfinden», sagte Patel. Die Menschen sollten zu Hause bleiben und nur ins Ausland reisen, wenn sie eine Ausnahmegenehmigung hätten.

Premierminister Boris Johnson wollte sich am Donnerstagabend um 18.00 Uhr (MEZ) zur Corona-Lage äußern. Er hatte zuletzt Maßnahmen angekündigt, die sicherstellen sollen, dass Einreisende auf das Coronavirus getestet werden. Im Gespräch ist die Pflicht, an der Grenze ein negatives Testergebnis vorzulegen. Ausgenommen sein sollen demnach Lastwagenfahrer.

(dpa)

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