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Mehr als 8 Millionen Kinder müssen zu Hause betreut werden

09:37
07.01.2021
Der verlängerte Corona-Lockdown mit weiter geschlossenen Schulen und Kitas stellt vor allem berufstätige Eltern mit jungen Kindern vor zusätzliche Betreuungsprobleme. Das Statistische Bundesamt nannte am Donnerstag für das Jahr 2019 die Zahl von rund fünf Millionen Paarfamilien mit Kindern unter elf Jahren und mindestens einem Erwerbstätigen. Dazu kommen noch 581 000 berufstätige Alleinerziehende mit jüngeren Kindern.

Bei zwei von drei der genannten Paare arbeiteten beide Elternteile. Von den Alleinerziehenden waren 90 Prozent Frauen und 41 Prozent arbeiteten Vollzeit. Nach weiteren Zahlen gingen im vergangenen Schuljahr in Deutschland rund 4,5 Millionen Kinder in die Klassen 1 bis 6 und weitere 3,7 Millionen wurden in Kindertagesstätten betreut.

(dpa)

Nach Pandemie: Filmförderchef setzt auf Kinoboom

09:03
07.01.2021
Derzeit erleben die Kinos schwere Zeiten. Auch Filmförderchef Peter Dinges fragt sich, wie viele überleben werden. Nach der Pandemie allerdings könnte es seiner Meinung nach zu einem Kinoboom kommen - denn «die Leute haben das Sofa satt».

Weltweit leiden Kinos unter der Coronakrise - nach Einschätzung des deutschen Filmförderchefs Peter Dinges könnte nach der Pandemie aber ein neues Hoch kommen. Derzeit treffe die Krise sowohl große als auch kleine Filmtheater. «Die Kinos zehren im Moment von ihrer Substanz. Und diese Substanz ist endlich», sagte der Vorstand der Filmförderungsanstalt (FFA) in Berlin.

Die Kinos bekämen wie andere Unternehmen in Deutschland Soforthilfen. «Aber die Frage ist, wie es weitergeht. Es wird nicht ewig staatliche Hilfen geben», sagte Dinges im Interview der Deutschen Presse-Agentur. Er bewundere den Mut vieler Betreiber, die die Situation nutzten, indem sie renovierten und sich auf die Zeit danach vorbereiteten.

Dinges geht davon aus, dass die Menschen nach der Pandemie nicht daheim vor Streamingdiensten sitzen bleiben werden. «Die Leute haben das Sofa satt», sagte Dinges. Das habe man sehr schön am letzten Wochenende, bevor die Kinos erneut geschlossen worden seien, gesehen. Die Leute hätten Schlange gestanden für Tickets.

«Wir sehen das auch, wenn wir den Blick über die Grenzen richten. China gilt ein wenig als Land, das die Pandemie hinter sich gelassen hat. Dort gibt es derzeit herausragende Kinozahlen», sagte Dinges. Im Sommer hätten in Deutschland Autokinos einen Boom erlebt.

«Außerdem hatten wir 2019 - also kurz vor der Pandemie - die weltweit besten Kinoergebnisse, einen Box-Office-Rekord. Und diese 42,2 Milliarden Dollar sprechen ihre eigene Sprache», sagte Dinges im dpa-Interview. «Warum soll sich das durch die Pandemie geändert haben? Ich glaube, das Gegenteil ist der Fall. Wir werden nach Ende der Pandemie einen Kinoboom erleben.»

Derzeit sind Kinos und viele andere Einrichtungen bundesweit seit Wochen wieder geschlossen. Das öffentliche Leben soll damit heruntergefahren werden, um die Corona-Infektionszahlen zu drücken und eine Überlastung der Intensivstationen zu vermeiden.

(dpa)

Neuer Tageshöchstwert an Corona-Todesfällen in USA - 3865 Tote

08:35
07.01.2021
Den zweiten Tage in Folge haben die USA einen Höchstwert bei Corona-Todesfällen binnen 24 Stunden verzeichnet. Nach Zahlen der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore wurden am Mittwoch 3865 Tote im Zusammenhang mit dem Virus gemeldet. Am Vortag waren es 3775 gewesen, der bis dahin höchste Wert innerhalb von 24 Stunden.

Die Zahl der Neuinfektionen lag am Mittwoch bei 253 145, wie aus der Internetseite der Universität am Donnerstagmorgen (MEZ) weiter hervorging. Der bislang höchste Wert war am Samstag mit 297 491 Neuinfektionen binnen 24 Stunden verzeichnet worden.

Insgesamt haben sich in dem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern mehr als 21 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Seit Beginn der Pandemie starben mehr als 361 000 Menschen mit dem Erreger Sars-CoV-2. In absoluten Zahlen gemessen sind das mehr als in jedem anderen Land der Welt.

Die Johns-Hopkins-Webseite wird regelmäßig aktualisiert und zeigt daher einen höheren Stand als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In manchen Fällen werden die Zahlen - unter anderem die der Neuinfektionen binnen 24 Stunden, aber auch die der Toten - nachträglich aktualisiert.

(dpa)

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