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Zahl der Arbeitslosen in BW weiter leicht gesunken

09:25
05.01.2021
Die Zahl der Arbeitslosen in Baden-Württemberg ist zum Jahresende noch einmal leicht gesunken. 264 521 Menschen waren im Dezember im Südwesten ohne Job, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Dienstag mitteilte. Das waren 2367 weniger als im November. An der Quote änderte das nichts. Sie blieb bei 4,2 Prozent und lag damit weiterhin deutlich höher als vor einem Jahr. Im Dezember 2019 hatte sie bei 3,2 Prozent gelegen. Damals waren 200 855 Baden-Württemberger ohne Arbeit, nun ist die Zahl also um fast ein Drittel höher.

Infolge der Corona-Krise war sie seit März vergangenen Jahres zunächst stetig gestiegen. Im August und September lag die Quote bei 4,6 Prozent. Erst danach kam die Trendwende und die Zahlen sanken wieder. «Das Instrument der Kurzarbeit sicherte im Jahr 2020 viele Arbeitsplätze. Ohne Kurzarbeit wäre die Zahl der Arbeitslosen stark angestiegen», sagte der Chef der Regionaldirektion, Christian Rauch. Dadurch sei man vergleichsweise gut durch die Krise gekommen. «Allerdings gab es schon vor der Krise einen zunehmenden konjunkturellen und strukturellen Dämpfer am Arbeitsmarkt.»

Zuletzt lag die Zahl der Beschäftigten, für die von den Unternehmen Kurzarbeit angezeigt wurde, bei 77 696 - mehr als ein Drittel davon in den Bereichen Beherbergung und Gastronomie oder Einzelhandel. Das heißt allerdings nicht, dass auch tatsächlich so viele Menschen in Kurzarbeit waren. Es ist nur der maximal mögliche Rahmen auf Basis der Anzeigen der Unternehmen.

(dpa)

Zahl der Arbeitslosen in Deutschland steigt auf 2,707 Millionen

09:24
05.01.2021
Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Dezember im Vergleich zum Vormonat um 8000 auf 2,707 Millionen gestiegen. Im Vergleich zum Dezember 2019 stieg die Zahl um 480 000, wie die Bundesagentur für Arbeit am Dienstag in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote liegt weiter bei 5,9 Prozent.

(dpa)

Umfrage: Hälfte der Deutschen für Wechselunterricht an Grundschulen

09:24
05.01.2021
Etwas mehr als die Hälfte der Deutschen bevorzugt in der derzeitigen Corona-Pandemie einen Wechselunterricht an Grundschulen. Rund 51 Prozent sprachen sich in einer YouGov-Umfrage für einen Wechselunterricht im neuen Jahr aus. Wie das Meinungsforschungsinstitut am Dienstag mitteilte, stimmten ein Viertel für Distanzunterricht und 24 Prozent machten keine Angabe.

Die Kultusminister der Länder beschlossen am Montag eine stufenweise Öffnung für untere Klassen und Abschlussklassen. Der Schul-Lockdown war von Bund und Ländern Mitte Dezember als Teil des Herunterfahrens des gesamten öffentlichen Lebens ursprünglich bis Ende dieser Woche vereinbart worden.

(dpa)

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