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20210102172356

1163 neue Corona-Infektionen im Südwesten - 31 weitere Tote

15:32
02.01.2021
Die Zahl der gemeldeten Corona-Neuninfektionen im Südwesten ist leicht rückläufig. So wurden am Samstag 1163 neue Fälle verzeichnet, nach 1857 am Vortag, wie das Landesgesundheitsamt in Stuttgart am Samstag (Stand: 14.00 Uhr) mitteilte. Die Zahl der Menschen, die mit oder an dem Virus gestorben sind, stieg um 31. Die Gesamtzahlen liegen damit bei 243 892 Infektionen und 4924 Toten. Dass der Wert der gemeldeten Neuinfektionen kleiner ist als an den Vortagen, kann unter anderem an weniger Tests und Daten-Übermittlungen rund um Silvester und Neujahr liegen.

Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz lag bei 128,5 und ist damit leicht gesunken. Die Zahl gibt an, wie viele Menschen je 100 000 Einwohner in einer Region sich binnen einer Woche mit dem Coronavirus angesteckt haben. Alle 44 Stadt- und Landkreise im Südwesten liegen über dem Wert von 50, ab dem ein Kreis als Risikogebiet gilt. Am höchsten war die Inzidenz im Landkreis Pforzheim (223,9) und Stadtkreis Heilbronn (223,6). Den niedrigsten Wert verzeichnete der Landkreis Heidenheim mit 81,3.

632 Patienten sind nach Daten des Divi-Intensivregisters in intensivmedizinischer Behandlung, wie die Behörde weiter mitteilte. 376 von ihnen würden künstlich beatmet. Rund 84 Prozent der 2394 derzeit betreibbaren Intensivbetten seien belegt.

(dpa/lsw)

Robert Koch-Institut: Nun fast 190.000 Impfungen erfasst

15:26
02.01.2021
Mehr als 188 000 Menschen in Deutschland wurden bislang gegen das Coronavirus geimpft. Bis Samstagmorgen (Stand 08.00 Uhr) wurden insgesamt 188 553 Impfungen an das Robert Koch-Institut (RKI) gemeldet. Im Vergleich zum Vortag stieg die Zahl erfasster Geimpfter um 21 087, wie aus den RKI-Angaben hervorgeht. Diese Zahl könne allerdings auch Nachmeldungen enthalten und spiegele nicht die Zahl der an einem Tag tatsächlich Geimpften wider, betont das RKI.

Unter den Geimpften sind 82 965 Bewohner von Pflegeheimen. 86 692 Personen erhielten die Impfung aus beruflichen Gründen. Darunter fällt medizinisches Personal mit sehr hohem Ansteckungsrisiko sowie Personal in der Altenpflege. Insgesamt 44 552 Menschen wurden wegen ihres hohen Alters über 80 Jahre geimpft.

Die meisten Impfungen wurden vom RKI bisher für Bayern erfasst (39 005), gefolgt von Nordrhein-Westfalen (33 375) und Hessen (24 791). Die in absoluten Zahlen am wenigsten Impfungen wurden bisher in Thüringen (810), Bremen (1741) und Hamburg (3042) gemeldet. Den Anteil der Geimpften an der Gesamtbevölkerung gibt das RKI zu Beginn der Impfkampagne nicht an.

Die den Behörden der einzelnen Bundesländer vorliegenden Werte können deutlich höher liegen als die vom RKI gemeldeten, da die Meldungen zum Impfgeschehen teilweise mit einigem Verzug an das Institut übermittelt werden.

(dpa)

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