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20201230115956

Spahn: "Virus schlägt noch immer brutal zu"

11:56
30.12.2020
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sieht angesichts der hohen Corona-Todes- und Infektionszahlen keine Möglichkeit, den aktuellen Lockdown zu beenden. «1129 Familien werden diesen Jahreswechsel in Trauer erleben», sagte der CDU-Politiker am Mittwoch in Berlin mit Blick auf die aktuell gemeldeten Todesfälle im Zusammenhang mit Corona. «Diese Zahlen belegen, wie brutal dieses Virus immer noch zuschlägt.» Von einer Normalität sei man noch sehr weit entfernt. «Ich sehe also nicht, wie wir in dieser Situation zurückkehren können in den Modus vor dem Lockdown.»

Die Zahl der gemeldeten Todesfälle hatte am Mittwoch zum ersten Mal die Marke von 1000 überschritten. Außerdem wurden 22 459 Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Vergangenen Mittwoch (23.12.) waren 24 740 Neuinfektionen und der bisherige Höchststand von 962 Todesfällen gemeldet worden. Das Robert Koch-Institut hatte vor den Weihnachtstagen mitgeteilt, dass die aktuellen Zahlen nur bedingt mit den Werten der Vorwoche vergleichbar seien, da es zum Jahreswechsel hin mit einer geringeren Zahl an Tests und auch weniger Meldungen von den Gesundheitsämtern rechnete. 

(dpa)

RKI: Höchststand bei Todesfällen wohl auch wegen Nachmeldungen

11:27
30.12.2020
Der Tageshöchststand bei den gemeldeten Corona-Todesfällen in Deutschland ist aus Sicht des Robert Koch-Instituts (RKI) wohl auch durch Nachmeldungen bedingt. «Die plausibelste Erklärung ist die, dass es eben verzögerte Meldungen sind von Todesfällen», sagte RKI-Chef Lothar Wieler am Mittwoch in Berlin. Über die Feiertage seien die Zahlen von Neuinfektionen und Gestorbenen relativ gering gewesen. Wieler bekräftigte, eher auf Wochenwerte zu blicken statt auf den Stand an einzelnen Tagen.

Die Zahl der gemeldeten Todesfälle hatte am Mittwoch zum ersten Mal die Marke von 1000 überschritten. Außerdem wurden 22 459 Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Vergangenen Mittwoch (23.12.) waren 24 740 Neuinfektionen und der bisherige Höchststand von 962 Todesfällen gemeldet worden. Das Robert Koch-Institut hatte vor den Weihnachtstagen mitgeteilt, dass die aktuellen Zahlen nur bedingt mit den Werten der Vorwoche vergleichbar seien, da es über die Feiertage mit einer geringeren Zahl an Tests und auch weniger Meldungen von den Gesundheitsämtern rechnete. 

(dpa)

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