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Union startet nach Festtagspause: Coronatests und Geheimtraining

11:30
28.12.2020
Mit einem Training hinter verschlossenen Türen hat der 1. FC Union Berlin die Vorbereitung auf die Saison-Fortsetzung in der Fußball-Bundesliga aufgenommen. Trainer Urs Fischer bat die Profis am Montag zur ersten Übungseinheit nach der kurzen Festtagspause. Zuvor hatten sich alle Akteure der Eisernen einem weiteren Coronatest unterziehen müssen. Nach Vereinsangaben waren alle Tests negativ.

Im Gegensatz zum Stadtrivalen Hertha BSC hatten die Eisernen keine Reisebeschränkung für ihre Spieler wegen der Corona-Pandemie ausgesprochen. Trainer Urs Fischer weilte über die Feiertage bei seiner Familie in der Schweiz. Ersatztorwart Loris Karius veröffentlichte bei Instagram von sich ein Bild in den verschneiten Bergen.

Über die am Montag beim Training anwesenden Spieler machte Union zunächst keinen Angaben. Mehrere Akteure hatten vor Weihnachten wegen Verletzungen gefehlt. Mit einer Rückkehr von Offensivstar Max Kruse ist nach dessen Muskelbündelriss erst in einigen Wochen zu rechnen. Zudem fehlten zuletzt auch Nico Schlotterbeck (Oberschenkel), Anthony Ujah (Knie), Joel Pohjanpalo (Knöchel) und Marcus Ingvartsen (Bauchmuskel). Der Tabellensechste Union tritt am Samstag (15.30 Uhr/Sky) im ersten Spiel des neuen Jahres bei Werder Bremen an.

(dpa)

Nach positivem Corona-Test: Vierschanzentournee startet ohne Polen

11:13
28.12.2020
Die Vierschanzentournee startet ohne den polnischen Titelverteidiger Dawid Kubacki, Olympiasieger Kamil Stoch und dessen Teamkollegen. Nach einem positiven Corona-Test von Klemens Muranka wurde die gesamte Skisprung-Mannschaft aus dem Wettbewerb genommen, wie die Organisatoren am Montag, wenige Stunden vor der Qualifikation zum Auftaktspringen in Oberstdorf, bekanntgaben.

Muranka war zuvor bei der Serientestung im Allgäu positiv, wie er selbst in den sozialen Medien bestätigt hatte. «Es tut mir leid, aber es ist passiert ... Ich bin positiv und bisher ohne Symptome», schrieb der 26-Jährige auf Instagram.

In Stoch und Kubacki fallen somit schon vor dem ersten Wettkampf zwei Mitfavoriten aus. Neben den beiden Top-Springern und Muranka waren Piotr Zyla, Maciej Kot, Aleksander Zniszczol sowie Andrzej Stekala für die Tournee vorgesehen. Je nachdem, wie weitere Tests ausfallen, kann es sein, dass die Polen zu einem späteren Zeitpunkt wieder in die Tournee einsteigen. Chancen auf einen Gesamtsieg haben sie nach dem verpassten Auftakt dann aber nicht mehr.

Polens Sportdirektor, der ehemalige Skispringer Adam Malysz, sagte: «Noch vor zwei Tagen hatten wir einen Test, dort waren alle Ergebnisse negativ. Es ist seltsam.»

Im ersten Saisondrittel hatte es im Skisprung-Weltcup schon einige Corona-Fälle gegeben: Neben dem deutschen Flug-Weltmeister Karl Geiger waren unter anderen auch die Österreicher Stefan Kraft und Michael Hayböck sowie deren Trainer Andreas Widhölzl infiziert. Zur Tournee sind aber alle wieder zurück.

(dpa)

Wegen Corona: Sternsinger nicht beim Bundespräsidenten

11:12
28.12.2020
Wegen der Coronavirus-Pandemie besuchen die Sternsinger nicht wie sonst üblich am 6. Januar den Bundespräsidenten in Berlin. Das sei mit dem Bundespräsidialamt vereinbart worden, sagte ein Sprecher des Kindermissionswerks «Die Sternsinger» am Montag in Aachen. Stattdessen wollten die Kinder sich mit einer Videobotschaft melden und ein Segenspaket schicken. Auch der Besuch im Bundeskanzleramt werde nicht stattfinden. Wegen der allgemeinen Kontaktbeschränkungen findet der katholische Brauch des Sternsingens dieses Mal weitgehend kontaktlos statt - etwa mit digitalen Besuchen oder Auftritten in Gottesdiensten.

Traditionell gehen Sternsinger von Tür zu Tür, um Segenswünsche zu bringen. Sie hinterlassen den Segensspruch C+M+B an den Haustüren. Das steht für den lateinischen Satz «Christus mansionem benedicat» (Christus segne dieses Haus). Zugleich sammeln sie Geld für einen guten Zweck.

Die 63. Aktion Dreikönigssingen wird am 29. Dezember im Aachener Dom in kleinem Rahmen eröffnet. Das Motto lautet: «Heller denn je - Die Welt braucht eine frohe Botschaft». Nach Angaben des Kindermissionswerks machen jedes Jahr bundesweit rund 300 000 Jungen und Mädchen mit.

(dpa)

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