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Hubig: Kultusminister wollen vor 5. Januar über Schulen beraten

05:05
28.12.2020
Die Kultusminister der Bundesländer wollen in den kommenden Tagen darüber sprechen, wann und wie es nach dem Lockdown an den Schulen weitergeht. «Am 5. Januar treffen sich die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin. Wir als Kultusministerkonferenz werden vorher noch mal beraten», sagte die scheidende Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Stefanie Hubig (SPD), im Podcast «Die Schulstunde» des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND). Dabei müsse in den Blick genommen werden, wie sich die Infektionszahlen bis dahin entwickelt hätten.

Die Ministerien, die Schulaufsicht und die Schulen hätten sich im Corona-Jahr «enorm angestrengt», so Hubig. «Aber klar ist auch: eine Eins ist das nicht», räumte die rheinland-pfälzische Kultusministerin ein. «Das können Sie auch nicht schaffen in so einer Situation. Da können Sie die Dinge nicht perfekt regeln.»

(dpa)

Lindner fordert Krisenproduktion von Corona-Impfstoffen

05:04
28.12.2020
FDP-Chef Christian Lindner hat mehr Tempo bei der Impfstoffproduktion in Deutschland gefordert. «Es ist ein krisenhafter Zustand, da brauchen wir eine Krisenproduktion. Wir sollten alle Voraussetzungen rechtlich, wirtschaftlich, politisch und technologisch treffen, damit schneller geimpft werden kann. Das ist eine Frage von Leben und Tod, eine Frage unserer Freiheit und es ist eine Überlebensfrage auch für unsere Wirtschaft. Denn die ist schon auf der Intensivstation», sagte er am Sonntagabend in der «Bild»-Sendung «Die richtigen Fragen».

Konkret regte Lindner an, darüber nachzudenken, ob ein Impfstoff wie von Biontech nicht von anderen Herstellern in Lizenz produziert werden könnte: «Die Regierung sollte mit der pharmazeutischen Industrie insgesamt prüfen: Wo gibt es noch Kapazitäten, die genutzt werden können für die Produktion eines Impfstoffs?»

Der Linke-Gesundheitspolitiker Achim Kessler sagte dem «Spiegel»: «Der Gesundheitsminister kann nach dem Ersten Bevölkerungsschutzgesetz Unternehmen zwingen, anderen Unternehmen eine Lizenz zum Nachproduzieren zu gewähren.» Das müsse die Bundesregierung jetzt schnell tun. «Wenn die Bundesregierung jetzt nicht alle gesetzlichen Möglichkeiten ausschöpft, gefährdet sie zahllose Menschenleben.»

Auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hatte vor negativen Folgen durch Lieferengpässe gewarnt. «Endloses Warten reduziert auch die Bereitschaft der Bevölkerung, sich impfen zu lassen», sagte der CSU-Chef der dpa in München. Leider sei noch nicht genügend Impfstoff vorhanden.

(dpa)

Zweiter Test negativ: Skispringer Geiger kann in Oberstdorf starten

05:03
28.12.2020
Skiflug-Weltmeister Karl Geiger ist nach seiner Infektion rechtzeitig aus der Corona-Quarantäne entlassen worden und kann bei der 69. Vierschanzentournee an den Start gehen. Auch der zweite PCR-Test fiel am Sonntagabend negativ aus; Geiger war in dieser Woche schon einmal negativ auf das Virus getestet worden. Alle Springer müssen vor der Tournee einen Test absolviert haben.

Der 27-Jährige, der vor knapp zwei Wochen positiv getestet wurde, sagte: «Ich habe zum Glück keinerlei Symptome entwickelt. Mir ging es sehr gut, von Anfang bis zum Ende der Quarantäne.» Er freue sich, nun wieder frische Luft schnappen zu können.

Nach Geigers positivem Test war das deutsche Skisprung-Team ohne den letztjährigen Gesamtzweiten in Engelberg angetreten. Die weiteren Athleten und Trainer wurden seither alle negativ getestet. Geigers Infektion war in diesem Winter der erste Corona-Fall bei den deutschen Skispringern, die ein striktes Schutzkonzept verfolgen, bei Siegerehrungen stets Masken tragen und sogar Teammeetings neuerdings via Zoom abhalten.

(dpa)

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