Letztes Update:
20210403163317

17:59
05.01.2021
Profisport darf Wettkampfbetrieb im Lockdown fortsetzen

Trotz der verschärften Maßnahmen im Corona-Lockdown darf der Profisport in Deutschland seinen Wettkampfbetrieb fortsetzen. Das geht aus den Beschlüssen von Bundesregierung und Länderchefs nach den Beratungen am Dienstag hervor, die eine Verlängerung des Lockdowns bis 31. Januar vorsehen und in denen der Profisport bei den weitergehenden Einschränkungen nicht gesondert benannt wird. Zuschauer sind weiterhin ausgeschlossen, für Clubs und Veranstalter bedeutet das steigende Umsatzeinbußen.

Für den Amateur- und Breitensport bleiben gemeinschaftliche Trainingseinheiten und Wettbewerbe komplett verboten. Tausende Vereine fürchten daher einen wachsenden Mitgliederschwund und sinkendes Engagement im Ehrenamt.

dpa

13:51
05.01.2021
Im Schatten des Fußballs: Wie das TV-Geld in anderen Team-Sportarten verteilt wird

Das Publikum fehlt - und damit die wichtigste Einnahmequelle. Im Handball, Basketball und Eishockey helfen aber auch die Einnahmen aus den TV-Verträgen kaum beim Überleben. Anders als bei den 36 Vereinen der beiden Fußball-Bundesligen, die sich weiterhin mehr als eine Milliarde Euro pro Spielzeit teilen. "Das sind Summen, die überhaupt nicht zu vergleichen sind mit dem Fußball", sagte Frank Bohmann, Geschäftsführer der HBL.

Wie groß die Schere zwischen dem Fußball und den anderen Mannschaftssportarten ist, zeigt das Beispiel Arminia Bielefeld. Der Letzte bei den TV-Einnahmen der Fußball-Bundesliga kassiert laut "Kicker" in der laufenden Spielzeit 34,31 Millionen Euro. Das ist mehr als doppelt so viel, wie HBL, BBL und DEL zusammen einnehmen.

Die Deutsche Eishockey Liga erhält pro Saison geschätzte 4,5 Millionen Euro von der Telekom, die seit 2016 Medienpartner ist und einen Vertrag bis 2024 besitzt. Alle 14 Clubs bekommen dasselbe: rund 300 000 Euro. Trotzdem sagte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke bei der Vertragsverlängerung: "Die Kooperation mit der Telekom war für die DEL seit Beginn ein großer Erfolg."

Ähnlich ist die Größenordnung bei der Basketball-Bundesliga, die ebenfalls von der Telekom auf dem kostenpflichtigen Online-Angebot MagentaSport gezeigt wird. Nach Informationen des Fachmagazins "BIG" bringt der bis 2023 geltende Kontrakt etwas mehr als vier Millionen Euro pro Spielzeit. Jeder Verein erhält demnach rund 250 000 Euro.

Die Handball-Bundesliga hat einen bis 2023 laufenden Vertrag mit Sky und der ARD. Geschätzte 170 000 Euro TV-Geld werden pro Club ausgeschüttet. Die Summe bestätigte Bohmann nicht, aber der Geschäftsführer erklärte: "Jeder Verein in der Bundesliga kassiert das Gleiche. Der Tabellenerste bekommt also genauso viel wie der Tabellenletzte."

dpa

„Das erste Drittel war okay, das zweite nicht so gut und erst im dritten Abschnitt haben wir dann wieder so gespielt, wie wir es wollten. Im Eishockey musst du eben 60 Minuten voll präsent sein, bei nur 40 Minuten muss man auch mit zwei Punkten zufrieden sein“, war Gross nicht entgangen Pavel Gross nach dem 3:2-Sieg im Penaltyschießen gegen Ingolstadt. 13:59
05.01.2021