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20201125104948

Mehr als 2100 Corona-Tote an einem Tag in den USA

10:48
25.11.2020
In den USA ist die Zahl der binnen eines Tages verzeichneten Corona-Toten auf den höchsten Stand seit Anfang Mai gestiegen. Am Dienstag meldeten die Behörden 2146 Tote mit einer bestätigten Coronavirus-Infektion, wie aus Daten der Universität Johns Hopkins (JHU) in Baltimore von Mittwochmorgen (MEZ) hervorging. Am gleichen Tag der Vorwoche waren es 1692 gewesen. Der bislang höchste Wert wurde am 15. April mit 2609 Toten an einem Tag erreicht.

Zugleich gab es am Dienstag landesweit 172 935 neue Corona-Fälle. In der Vorwoche waren am gleichen Tag rund 160 500 Neuinfektionen gemeldet worden. Der bislang höchste Wert binnen eines Tages war am Freitag mit rund 196 000 Neuinfektionen registriert worden.

Insgesamt haben sich in dem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern mehr als 12,5 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Seit Beginn der Pandemie starben mehr als 259 000 Menschen mit dem Erreger Sars-CoV-2. In absoluten Zahlen gemessen sind das mehr als in jedem anderen Land der Welt.

Die Johns-Hopkins-Webseite wird regelmäßig aktualisiert und zeigt daher einen höheren Stand als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In manchen Fällen wurden Zahlen - unter anderem die der Neuinfektionen binnen 24 Stunden - nachträglich korrigiert.

(dpa)

Laschet: Küchentisch ist nicht der bessere Lernort

10:09
25.11.2020
NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat erneut für den Präsenzunterricht geworben. «Der Küchentisch zu Hause in einer Zwei- oder Drei-Zimmerwohnung ist nicht der bessere Lernort. Der beste Lernort ist die Schule», sagte Laschet am Mittwochmorgen im Landtag. Darüber seien sich alle Ministerpräsidenten einig. Die in NRW vorgezogenen Weihnachtsferien seien inzwischen ein Modell für ganz Deutschland geworden.

(dpa)

Mannheimer SAP Arena bangt um Fans

09:41
25.11.2020
Die SAP Arena in Mannheim sorgt sich wegen der Corona-Krise um die Rückkehr etwa von Musikfans. «Je länger der Lockdown dauert, desto größer wird unsere Herausforderung, die Zuschauer zurück zu gewinnen», sagte Jens Reithmann, Chef des operativen Geschäfts, der «Rhein-Neckar-Zeitung» (Mittwoch). «Es ist zu befürchten, dass es so wie vor der Pandemie nie mehr sein wird.»

Die Arena habe ein Abstands- und Hygienekonzept für 3000 oder mehr Besucher erarbeitet. «Aber die Gefahr bleibt, dass wir trotz aller Sicherheitsvorkehrungen in absehbarer Zeit einen Wandel im Unterhaltungsgeschäft sehen und sich das Konsumverhalten der Zuschauer ändert», sagte Reithmann. Unklar sei, ob sich Konzerte mit weniger Besuchern für Künstler und Veranstalter rechneten. Die niedrigere Kapazität dürfe keine höheren Eintrittspreise zur Folge haben. «Denn das werden die Fans dann bestimmt nicht mitmachen.»

Rund 50 Veranstaltungen für eine halbe Million Zuschauer sind den Angaben nach seit dem ersten Lockdown auf das nächste und übernächste Jahr verschoben oder ganz abgesagt worden. Events mit 500 Leuten sind für die mehr als 40 000 Quadratmeter große SAP-Arena wirtschaftlich nicht rentabel. «Wir kommen bislang über die Runden», sagte Reithmann. «Aber alle diese Hilfen decken die Kosten bei weitem nicht.» Es gebe aber noch Rücklagen aus den vergangenen 15 Jahren. 

(dpa/lsw)

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