Letztes Update:
20201124135926

Söder plädiert für europaweite Schließung von Skigebieten

13:57
24.11.2020
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) plädiert wegen Corona für ein vorübergehende europaweite Schließung von Skigebieten und Skiliften. «Wenn wir Grenzen offen halten wollen, brauchen wir auch eine klare Übereinkunft, was das Skifahren betrifft. Ansonsten wird es eine schwierige Entwicklung», sagte Söder am Dienstag am Rande einer Landtagssitzung in München. Er verwies darauf, dass jemand, der in Risikogebieten Skifahren gehe, zehn Tage in Quarantäne müsse. Söder betonte dann aber: «Mir wäre lieber, wir würden ein einheitliches Übereinkommen auf europäischer Ebene haben: keine Skilifte offen überall beziehungsweise kein Urlaub überall.»

(dpa)

Müller nennt Corona-Sonderregeln für Weihnachten sachgerecht

13:57
24.11.2020
Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller hält die von den Ländern geplanten Lockerungen für private Kontakte über Weihnachten und Silvester trotz Corona-Infektionsgefahr für «sachgerecht». «So viele Menschen haben so viel mitgemacht in den letzten Monaten», sagte der SPD-Politiker am Dienstag. Da müsse man nun auch sagen: «In einer besonderen Jahreszeit, wo vielen die Begegnung einfach sehr, sehr wichtig ist, lassen wir das auch zu», sagte Müller. «Wohlwissend und auch darauf vertrauend, dass die Menschen trotzdem erkennen, wie wichtig die Eigenverantwortung ist. Und dass sie auch in der Phase, wo mehr möglich ist, vielleicht nur das Nötigste an Kontakten tatsächlich zulassen.»

Die Regierungschefs der Länder hatten sich am Montag auf eine gemeinsame Linie geeinigt, mit der sie in die nächsten Beratungen zur Corona-Krise mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch gehen werden. Sie wollen unter anderem private Treffen auf maximal fünf Personen aus zwei Haushalten begrenzen, wobei Kinder bis 14 Jahre ausgenommen sein sollen. Vom 23. Dezember bis 1. Januar soll eine Sonderregel greifen, die Treffen bis maximal zehn Personen ermöglicht. Kinder bis 14 Jahren dürften zusätzlich dabei sein.

Müller, der momentan Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz ist, schließt Gegenwind des Bundes für den Ländervorschlag nicht aus. «Ich vermute, auch darum wird es morgen nochmal eine Diskussion geben, um den Zeitraum», sagte er mit Blick auf die Videokonferenz mit Merkel am Mittwoch.

(dpa/lsw)

Kretschmann skeptisch: Zeitraum für Corona-Lockerungen zu lang

13:36
24.11.2020
Nach den Beratungen der Ministerpräsidenten zur Corona-Krise zeigt sich Baden-Württembergs Regierungschef Kretschmann nicht vollends überzeugt von der Linie der Länder. Lockerungen vom 23. Dezember bis zum 1. Januar seien zu lang. Die Weihnachtsferien werden dafür verpflichtend verlängert.

(dpa/lsw)

Alle externen Inhalte nachladen?
Datenschutzerklärung
nachladen