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20201217045654

Mehrheit der Deutschen gegen bevorzugte Impfung von Topathleten

04:55
17.12.2020
Eine große Mehrheit der Bundesbürger ist gegen eine bevorzugte Corona-Impfung für Spitzensportler und Profifußballer. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur. Auf eine entsprechende Frage antworteten 66 Prozent der 2045 Befragten mit «Nein». Nur rund 19 Prozent der Deutschen sind für eine Impfung von Topsportlern, damit sie im kommenden Jahr sicher an Großereignissen wie den Sommerspielen in Tokio oder der Fußball-Europameisterschaft teilnehmen können. 15 Prozent machten keine Angaben.

EM und Olympia waren wegen der Corona-Pandemie in diesem Sommer abgesagt und auf 2021 verlegt worden. Das Internationale Olympische Komitee um Präsident Thomas Bach warb zuletzt intensiv darum, dass sich möglichst viele Olympia-Teilnehmer vor ihrer Reise nach Tokio impfen lassen. Das IOC bot sogar an, die Kosten für diese Impfungen zu übernehmen. Eine Impfpflicht schlossen die japanischen Gastgeber und das IOC jedoch aus.

(dpa)

EU-Gesundheitskommissarin mahnt bei Impfvorbereitungen zur Eile

04:54
17.12.2020
Die EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides mahnt die Mitgliedstaaten mit Blick auf die Corona-Impfvorbereitungen zur Eile. «Jeder muss fertig sein, um sicherzustellen, dass der Impfstoff so schnell wie möglich für die Bürger bereitgestellt wird - und das hoffentlich noch in diesem Jahr», sagte sie der «Welt» (Donnerstag). «Das wäre das schönste Weihnachtsgeschenk für uns alle.» Impfungen stünden allen Mitgliedstaaten «zur selben Zeit und zu denselben Bedingungen» zur Verfügung. Jedes Land erhalte gemessen an der Einwohnerzahl gleich viele Dosen.

Für den Impfstoff der Pharmaunternehmen Biontech und Pfizer will die Europäische Arzneimittelagentur EMA bereits am nächsten Montag (21. Dezember) grünes Licht geben - acht Tage früher als geplant. Die Bundesländer stellen sich auf einen Beginn am 27. Dezember ein. In Großbritannien, den USA und Kanada ist der Impfstoff bereits auf dem Markt - allerdings mit Hilfe von Notfallzulassungen.

(dpa)

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