In der Corona-Krise herrscht vielerorts Maskenpflicht. Der Mund-Nase-Schutz ist zum Accessoire des Jahres geworden. Sogenannte Maskenketten oder auch Mundschutzketten, die so ähnlich wie eine Brillenkette funktionieren und an den Gummischlaufen der Maske befestigt werden, machen aus dem notwendigen Übel ein modisches Statement und den Schmuck des Jahres. In diesen Tagen werden sie auch - von diversen Herstellern oder auch selbstgemacht - ein Weihnachtsgeschenk bei vielen Leuten.
Gerade in Situationen, in denen man die Alltagsmaske mal kurz absetzt (auf dem Weg zum Einkaufen oder im Büro am Sitzplatz) gilt die Maskenkette als praktisch. In erster Linie Frauen lassen sie dann einfach um den Hals hängen. Verlieren wird unmöglich und auch das Kramen in der Handtasche wird überflüssig.
Im «Zeit-Magazin» schrieb kürzlich Amna Franzke, Bänder für Sonnenbrillen seien im Zuge des 80er-Jahre-Revivals wieder in. «Warum sollte das nicht auch für Masken gelten? Außerdem hat die Maskenkette bereits prominente Trägerinnen, die US-Politikerin Alexandria Ocasio-Cortez zum Beispiel, und was AOC trägt, ist eigentlich immer stylish.» An der Corona-Welt könne man nichts ändern. «Ich muss die Unsicherheit aushalten und einfach hinnehmen. Aber solang das so ist, hänge ich meine Maske an ein goldenes Kettchen.»