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20201211165536

Ramelow geht freiwillig in Kurzzeit-Quarantäne

16:54
11.12.2020
Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow hat sich eine Kurzzeit-Quarantäne verordnet. Es gehe nur um die Zeit, bis das Ergebnis eines Corona-Tests vorliege, dem sich der Regierungschef am Freitag unterzogen habe, sagte Regierungssprecher Falk Neubert am Freitag auf Anfrage. Wahrscheinlich werde Ramelow nur am Wochenende in seinem Haus bleiben. Sollte es eine Videokonferenz der Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in dieser Zeit geben, werde er diese von zu Hause aus wahrnehmen.

Hintergrund ist, dass Ramelow einer Landtagsabgeordneten der Linken bei einem Termin begegnet war, die inzwischen positiv getestet ist. Der erste positive Coronafall im Parlament hatte am Freitag dazu geführt, dass ein geplante Sondersitzung in Erfurt abgesagt wurde. Die «Thüringer Allgemeinen» (Online-Ausgabe) berichtete, Ramelow habe mit der positiv getesteten Abgeordneten am 3. Dezember Kontakt bei der Eröffnung einer Straße gehabt. Sie habe den Regierungschef aber nur aus der Ferne gegrüßt. Sicherheitsabstände und Maskenpflicht seien eingehalten worden
Erfurt (dpa) - Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow hat sich eine Kurzzeit-Quarantäne verordnet. Es gehe nur um die Zeit, bis das Ergebnis eines Corona-Tests vorliege, dem sich der Regierungschef am Freitag unterzogen habe, sagte Regierungssprecher Falk Neubert am Freitag auf Anfrage. Wahrscheinlich werde Ramelow nur am Wochenende in seinem Haus bleiben. Sollte es eine Videokonferenz der Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in dieser Zeit geben, werde er diese von zu Hause aus wahrnehmen.

Hintergrund ist, dass Ramelow einer Landtagsabgeordneten der Linken bei einem Termin begegnet war, die inzwischen positiv getestet ist. Der erste positive Coronafall im Parlament hatte am Freitag dazu geführt, dass ein geplante Sondersitzung in Erfurt abgesagt wurde. Die «Thüringer Allgemeinen» (Online-Ausgabe) berichtete, Ramelow habe mit der positiv getesteten Abgeordneten am 3. Dezember Kontakt bei der Eröffnung einer Straße gehabt. Sie habe den Regierungschef aber nur aus der Ferne gegrüßt. Sicherheitsabstände und Maskenpflicht seien eingehalten worden.

(dpa)

Bundesärztekammer für schnelle weitere Corona-Beschränkungen

16:52
11.12.2020
Die Bundesärztekammer hat Bund und Länder dringend zu weiteren Corona-Beschränkungen aufgefordert. Nötig sei, noch vor den Weihnachtstagen durchgreifende Maßnahmen zur Kontaktminimierung zu beschließen und schnell umzusetzen, erklärte die Spitzenorganisation der Ärzte am Freitag in Berlin. Der laufende Teil-Lockdown bleibe hierbei bisher weit hinter den Maßnahmen des Frühjahrs zurück.

Kliniken in zahlreichen Regionen mit vielen Corona-Infektionen seien schon jetzt enorm belastet und stünden unmittelbar vor ihrer Leistungsgrenze. Um Kapazitäten zur Versorgung von Corona-Patienten auch beim Personal bereitstellen zu können, müsse es verbindliche Vorgaben zum befristeten Aussetzen nicht dringlicher Eingriffe geben.

Nötig seien außerdem bundesweit einheitliche verbindliche Konzepte zum Schutz besonders gefährdeter Gruppen - etwa für ausreichend Schutzausrüstung und Tests. Um Kontakte zu vermeiden, könnte es beispielsweise auch eigene Termine für Risikogruppen in öffentlichen Einrichtungen, spezielle Zeitfenster fürs Einkaufen im Einzelhandel und Fahrdienste für Senioren geben.

(dpa)

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