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20201210191359

Mehr als 4200 neue Corona-Fälle im Südwesten - 64 weitere Tote

19:13
10.12.2020
Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Baden-Württemberg ist innerhalb eines Tages um 4208 Fälle gestiegen. Seit Beginn der Pandemie sind damit 179 154 Ansteckungen registriert worden, wie das Landesgesundheitsamt am Donnerstag (Stand: 16.00 Uhr) mitteilte. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit dem Virus stieg um 64. Insgesamt wurden bisher 3292 Corona-Tote im Südwesten gezählt. Als genesen gelten 125 715 Menschen.

Landesweit liegt der Wert für Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen bei 168,8 und damit nochmals höher als an den Vortagen. Alle 44 Stadt- und Landkreise liegen über dem Grenzwert von 50, ab dem ein Kreis als Risikogebiet gilt. 13 davon überschreiten die 200er-Marke pro 100 000 Einwohner, die Stadtkreise Heilbronn und Pforzheim liegen sogar über der 300er-Marke.

516 schwer an Covid-19 erkrankte Patienten mussten im Südwesten zuletzt auf Intensivstationen behandelt werden, 294 von ihnen wurden künstlich beatmet. Von derzeit 2904 verfügbaren Intensivbetten im Land sind fast 81 Prozent belegt.

(dpa/lsw)

Impfstoff-Studienergebnisse von Biontech/Pfizer in Fachjournal

18:23
10.12.2020
Die ersten Ergebnisse der Phase-III-Studie zum Corona-Impfstoff des Mainzer Herstellers Biontech und seines US-Partners Pfizer sind nun auch im renommierten Fachmagazin «New England Journal of Medicine» veröffentlicht worden. In dem Artikel bekräftigen die beteiligten Wissenschaftler, dass die Wirksamkeit des Impfstoffes bei 95 Prozent liege.

Das bedeutet, dass unter den Probanden der geimpften Gruppe 95 Prozent weniger Erkrankungen auftraten als unter den Probanden der Kontrollgruppe. Ob dieser unter Studienbedingungen ermittelte Wert allerdings auch bei massenhaftem Einsatz des Impfstoffes erreicht wird, dürfte erst nach größeren Impfaktionen feststehen.

Die Studie umfasste den Angaben zufolge 43 448 Teilnehmer im Alter ab 16 Jahren. 21 720 davon bekamen den Impfstoff «BNT162b2», 21 728 ein Placebo - jeweils zwei Dosen im Abstand von 21 Tagen. Weniger als drei Prozent der Teilnehmer, die den Impfstoff bekamen, hatten danach stärkere Nebenwirkungen wie Fieber, Müdigkeit oder Kopfschmerzen. Weitere Studien beispielsweise mit jüngeren Menschen, schwangeren Frauen oder Risiko-Gruppen seien geplant.

Der Impfstoff von Biontech und Pfizer ist in Großbritannien, Kanada, Bahrain und Saudi-Arabien bereits zugelassen. In der EU und den USA werden derzeit Anträge auf Notfallzulassungen geprüft.

(dpa)

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