Letztes Update:
20201208130228

Corona-Pandemie: Sachsen plant weitere Schließungen

13:01
08.12.2020
Sachsen plant weitere Verschärfungen der Corona-Maßnahmen. Schulen, Kitas und viele Geschäfte sollen ab Montag schließen. Damit solle auf stark steigende Infektionszahlen reagiert werden, kündigte die Regierung am Dienstag an.

(dpa)

«Scheint unausweichlich» - Eisenmann für Lockdown nach den Feiertagen

12:57
08.12.2020
Die baden-württembergische CDU-Spitzenkandidatin zur Landtagswahl, Susanne Eisenmann, drängt ebenfalls auf einen harten Lockdown nach den Feiertagen. «Wenn die schweren und tödlichen Infektionsverläufe sich so fortsetzen, scheint ein harter Lockdown unausweichlich», sagte sie am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. «In der Zeit vom 27. Dezember bis 10. Januar ergäbe ein radikales Herunterfahren des öffentlichen Lebens mit schärferen Kontaktbeschränkungen absolut Sinn, weil Schulen und Kitas ohnehin geschlossen sind und viele Menschen Urlaub genommen haben.» Die Entscheidung über einen harten Lockdown müsse nun zügig getroffen werden.

Außerdem müsse man sich dringend Gedanken machen, wie es eigentlich im Januar, Februar und März weitergehe. Eisenmann, die auch Kultusministerin ist, warnte aber davor, sich in den Tagen bis nach Weihnachten noch einmal auszutoben und mit vielen Freunden wild zu feiern.

Wegen der anhaltend hohen Corona-Infektionszahlen mehren sich bundesweit die Forderungen, das öffentliche Leben deutlich stärker als bisher einzuschränken. Ein harter Lockdown rücke nach den Weihnachtsfeiertagen näher, sagte auch Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Dienstag.

(dpa/lsw)

Hartnäckige Quarantäneverweigerer sollen eingewiesen werden

12:57
08.12.2020
Uneinsichtige Quarantäneverweigerer sollen künftig in einem von zwei bis drei ausgewählten Krankenhäusern im Südwesten untergebracht werden. Darauf einigten sich Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) und Innenminister Thomas Strobl (CDU) am Dienstag nach langen Debatten. Das Innenministerium hatte auf eine strikte Zwangseinweisung solcher Personen in eine zentrale Klinik im Land gedrängt. Lucha hatte dafür plädiert, dass sich die Kommunen dezentral darum kümmern, da es sich um Einzelfälle handle. Lucha will nun bis Ende der Woche die zuständigen Kliniken benennen.

Strobl sagte, er sei froh, dass man sich darauf verständigt habe, «hartnäckige Quarantäneverweigerer abzusondern». Es sei aber nur das letzte Mittel, wenn solche Menschen sich auch durch Bußgelder nicht zur Vernunft bringen ließen.

(dpa/lsw)

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