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20201208091854

Corona in den USA: Mehr als 192 000 Neuinfektionen

08:39
08.12.2020
In den USA breitet sich die Corona-Pandemie weiterhin aus. Am Montag meldeten die Behörden binnen eines Tages 192 299 nachgewiesene Neuinfektionen, wie aus Daten der Universität Johns Hopkins (JHU) in Baltimore vom Dienstagmorgen (MEZ) hervorging. Am Freitag war mit 227 885 Neuinfektionen der bislang höchste Wert registriert worden.

Die Zahl der Toten mit einer bestätigten Coronavirus-Infektion binnen 24 Stunden belief sich am Montag auf 1404. Die bislang höchste Zahl war am Donnerstag mit 2879 Toten gemeldet worden.

Insgesamt haben sich in dem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern rund 14,95 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Seit Beginn der Pandemie starben mehr als 283 000 Menschen mit dem Erreger Sars-CoV-2. In absoluten Zahlen gemessen sind das mehr als in jedem anderen Land der Welt.

Die Johns-Hopkins-Webseite wird regelmäßig aktualisiert und zeigt daher einen höheren Stand als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In manchen Fällen werden die Zahlen - unter anderem die der Neuinfektionen binnen 24 Stunden, aber auch die der Toten - nachträglich aktualisiert.

(dpa)

SPD für harten Lockdown zwischen Weihnachten und 6.Januar

08:18
08.12.2020
Der baden-württembergische SPD-Partei- und Fraktionschef Andreas Stoch spricht sich angesichts steigender Infektionszahlen für einen harten Lockdown unmittelbar zwischen Weihnachten und den Heiligen Drei Königen aus. «Lieber zwei Wochen vernünftig als noch eine unendliche Zeit einen halben Lockdown, der nicht wirklich wirkt», sagte Stoch der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. «Wir können nicht mit einem leichten Lockdown drei, vier Monate vor uns hinwurschteln.» Darüber müsse man sich unterhalten. Er sei überrascht angesichts erneut steigender Infektionszahlen.

Im Zeitraum zwischen Weihnachten und 6. Januar seien sowieso Ferien, Schulen und Kitas hätten zu. Auch industriell geschehe in diesen Tagen wenig, sagte Stoch - der volkswirtschaftliche Schaden wäre begrenzt. Nach dem genauen Zeitraum gefragt, sagte Stoch, er könne sich vorstellen, dass man am Abend des 23. Dezember den «Schlüssel rumdrehe», auch im Einzelhandel. Man brauche keine vollen Innenstädte, sagte er mit Blick auf Ladenschließungen nach Weihnachten.

Wegen der anhaltend hohen Corona-Infektionszahlen mehren sich bundesweit die Forderungen, das öffentliche Leben deutlich stärker als bisher einzuschränken. Auch der baden-württembergische Gemeindetag hatte vergangene Woche für einen harten Lockdown zwischen Weihnachten und den Heiligen Drei Königen plädiert. 

(dpa)

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