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Morawiecki: Polen startet Corona-Impfung voraussichtlich im Februar

13:56
02.12.2020
In Polen sollen die Menschen nach Angaben von Regierungschef Mateusz Morawiecki voraussichtlich ab Februar gegen das Coronavirus geimpft werden. Das Land habe bei mehreren Herstellern insgesamt 45 Millionen Impfstoff-Dosen geordert, sagte Morawiecki am Mittwoch in Warschau. «Die Impfungen werden kostenlos, freiwillig und in zwei Durchgängen sein.» Als erstes werde man die Impfung dem medizinischen Personal zu Verfügung stellen, dann älteren Menschen ab 65 Jahren sowie Patienten in Pflegeheimen und danach Soldaten, Polizisten und Feuerwehrleuten.

Die Impfungen soll es in den Hausarztpraxen geben, aber auch in besonderen Impfzentren und in Behelfs-Krankenhäusern, die man zur Behandlung von Covid-19-Patienten eingerichtet habe. Die Regierung plant im Dezember eine Informationskampagne, um die Bereitschaft der Bürger zu erhöhen, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen.

(dpa)

Soldaten helfen Nonnen nach Corona-Ausbruch in Kloster

13:54
02.12.2020
Nach einem Corona-Ausbruch in einem Kloster in Bad Waldsee (Kreis Ravensburg) sollen Bundeswehrsoldaten die Nonnen unterstützen. Nach Angaben eines Sprechers des Franziskanerinnen-Klosters Reute vom Mittwoch sollen von Donnerstag an zehn Soldaten unter anderem bei der Essensausgabe helfen. Zuvor hatte der SWR darüber berichtet.

In der räumlich vom Kloster getrennten Pflegeeinrichtung haben sich 38 Bewohnerinnen und 10 Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert. Auch in einem städtischen Altenpflegeheim in Bad Waldsee sollen zehn Bundeswehrmitarbeiter helfen. Dort sind 75 Bewohner und 16 Mitarbeiter positiv auf das Virus getestet worden.

(dpa/lsw)

Lindner will Abschlagszahlungen bis zu 500 000 Euro bei Corona-Hilfen

13:38
02.12.2020
Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner hat eine Aufstockung der Abschlagszahlungen bei den Novemberhilfen des Bundes für Firmen in der Corona-Pandemie auf bis zu 500 000 Euro gefordert. Bislang ist ein Betrag von 10 000 Euro vorgesehen. «Das wird für viele Betriebe nicht ausreichen, um die Zahlungsfähigkeit sicherzustellen», sagte Lindner am Mittwoch in Berlin.

Der FDP-Chef schloss sich mit seinem Vorstoß einer Forderung von Länderwirtschaftsministern an. Die drei von der FDP geführten Länderessorts hätten gemeldet, «dass damit eine die Vielzahl der Antragsteller aus mittelständischen Betrieben über die Runden kommen könnten», sagte er. Bei 10 000 Euro sei dies offensichtlich nicht der Fall.

Im November und Dezember unterstützt der Bund Firmen und Solo-Selbstständige, die vom Teil-Lockdown betroffen sind, mit Zuschüssen von bis zu 75 Prozent des Umsatzes aus dem Vorjahresmonat. Insgesamt sind dafür derzeit rund 30 Milliarden Euro veranschlagt. Die Novemberhilfen können seit vergangener Woche beantragt werden. Betroffene können in ihren Anträgen angeben, ob sie einen Abschlag wollen. Hierbei handelt es sich um einen Vorschuss auf spätere Zahlungen ohne eine tiefergehende Prüfung.

(dpa)

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