Letztes Update:
20201130132308

Baden-Württemberg verschärft Corona-Regeln

13:22
30.11.2020
Das öffentliche Leben in Baden-Württemberg wird im Dezember weiter eingeschränkt. Die baden-württembergische Landesregierung beschloss am Montag eine entsprechende Verschärfung der Corona-Verordnung des Landes, die am 1. Dezember in Kraft tritt. Damit setzt das Land weitgehend die Beschlüsse um, auf die sich Bund und Länder vergangene Woche geeinigt haben. Statt bisher zehn dürfen sich demnach ab Dienstag nur noch maximal fünf Personen aus nicht mehr als zwei Haushalten treffen. An den Weihnachtstagen sollen diese Kontaktbeschränkungen vorübergehend gelockert werden. Die Maskenpflicht wird im Dezember ausgeweitet, etwa auf Arbeitsstätten und vor Einkaufszentren, Ladengeschäften und Märkten. Die Zahl der Kunden im Einzelhandel wird je nach Verkaufsfläche beschränkt.

(dpa/lsw)

Intensivmediziner beklagen «absolute Ausnahmesituation» in Kliniken

13:22
30.11.2020
Intensivmediziner appellieren eindringlich an die Bevölkerung, die Schutzmaßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus einzuhalten. «Wir sind in einer absoluten Ausnahmesituation, die wir in der Geschichte der Intensivmedizin so noch nie erlebt haben», sagte Gernot Marx von der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin. Jede Gruppe, die sich aktuell nicht treffe, trage vielleicht dazu bei, dass ein paar mehr Menschen überlebten.

Die vereinbarten Lockdown-Maßnahmen hätten aus der Sicht von Marx noch schärfer ausfallen müssen. Denn die Corona-Pandemie führe ihn und seine Kollegen derzeit an die Belastungsgrenze.

Laut der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) meldeten zuletzt rund 1300 Kliniken etwa 5900 freie Intensivbetten. Aus ihrem Bericht geht ebenfalls hervor, dass in Folge des steilen Anstiegs bei den Neuinfektionen im Oktober auch die Zahl der belegten Intensivbetten gestiegen ist. Zuletzt ist diese Kurve jedoch wieder etwas abgeflacht.

(dpa)

Umfrage: Gut 40 Prozent erwarten uneingeschränkten Sommerurlaub

12:56
30.11.2020
Vier von zehn Bundesbürgern (42 Prozent) erwarten einen uneingeschränkten Sommerurlaub 2021. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Yougov halten vier Prozent der Befragten uneingeschränktes Verreisen schon im ersten Quartal des Jahres 2021 wieder für möglich, 14 Prozent im zweiten Quartal. Rund ein Viertel (24 Prozent) der Befragten erwarten uneingeschränktes Reisen ab dem dritten Quartal und damit zur Haupturlaubszeit, 9 Prozent erst ab Quartal vier.

35 Prozent halten es für gar nicht wahrscheinlich, irgendwann im kommenden Jahr wieder uneingeschränkt verreisen zu können. 15 Prozent machten in der Befragung keine Angabe.

Die Corona-Pandemie mit ihren Reisewarnungen und Quarantänepflichten hat die Urlaubspläne vieler Bundesbürger im zu Ende gehenden Jahr durchkreuzt. Während viele Fernreisen ausfielen, boomte die Nachfrage nach Urlaub in Deutschland.

(dpa)

Alle externen Inhalte nachladen?
Datenschutzerklärung
nachladen