Letztes Update:
20201127054940

Umfrage unter Rektoren: Digitalisierung an Schulen größtes Problem

05:48
27.11.2020
Viele Schulleiter in Baden-Württemberg sehen in der Digitalisierung der Schulen die größte Baustelle im Schulalltag während der Corona-Krise. Fast jeder zweite befragte Schulleiter gab in einer Umfrage des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) fehlende Geräte und Schwierigkeiten beim Online-Unterricht als größte Probleme an. Der Landesverband will Details und weitere Ergebnisse der Umfrage am Freitag (10.00 Uhr) in Stuttgart veröffentlichen. An der Forsa-Umfrage hatten 269 Schulleiterinnen und Schulleiter aus Baden-Württemberg teilgenommen.

Am Dienstag hatte die Landesregierung Schulen im Südwesten für coronabedingte Investitionen - unter anderem in Laptops - mit 40 Millionen Euro ausgestattet. Lehrkräfte und Verbände hatten jedoch immer wieder fehlende Unterstützung bei der Einrichtung der Geräte kritisiert. In einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag aller baden-württembergischen Tageszeitungen hatten Ende Oktober auch 69 Prozent aller Befragten und 68 Prozent der Eltern bezweifelt, dass Lehrer für den digitalen Unterricht ausreichend geschult und ausgebildet sind.

Die Schulpolitik wird von Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) verantwortet, die bei der Landtagswahl im kommenden März den Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne) herausfordert.

(dpa/lsw)

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Donnerstag, 26. November

Neue Pflegestellen in Heimen und mehr Geld für Krankenkassen

16:23
26.11.2020
Der Bundestag hat ein umfassendes Maßnahmenpaket beschlossen, das unter anderem Pflegeheime und Kassenpatienten entlasten soll. Mit dem am Donnerstag verabschiedeten Gesetz werden etwa 20 000 zusätzliche Stellen für Hilfskräfte in der Altenpflege finanziert. Ein weiteres Förderprogramm soll 600 Hebammenstellen sowie bis zu 1750 Jobs zur Unterstützung von Hebammen schaffen.

Außerdem erhöht der Bund im kommenden Jahr seinen Zuschuss zum Gesundheitsfonds um fünf Milliarden Euro, um so die Zusatzbeiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung stabil zu halten. Die finanziellen Lasten der Corona-Pandemie sollten nicht allein durch die Beitragszahler ausgeglichen werden, erklärte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Gleichzeitig fließen aus den Rücklagen der Krankenkassen weitere acht Milliarden Euro in den Gesundheitsfonds.

(dpa)

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