Letztes Update:
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Foto: Jacquelyn Martin/AP/dpa

02:24
04.11.2020
Noch einmal zur Erinnerung: Am Ende wird es auf die "Swing States" Florida, Georgia und North Carolina ankommen - diese sind von großer Relevanz für Donald Trump. Sollte jedoch Joe Biden einen dieser Staaten gewinnen, könnte sich der Demokrat einen großen Vorteil verschaffen. Und was passiert, wenn Trump alle drei Staaten für sich entscheidet? Dann wird sich das Rennen um den Einzug ins Weiße Haus wohl noch lange hinziehen. Pennslyvania könnte dann das Zünglein an der Waage sein. 

02:10
04.11.2020
Weiter geht's: Amtsinhaber Donald Trump erobert Nebraska, Louisiana, Wyoming und South und North Dakota. Joe Biden holt sich hingegen New Mexico und New York
In Nebraska gehen anders als in den meisten Bundesstaaten nicht alle Wahlleute komplett an den Gewinner. Neben zwei Wahlleuten, die basierend auf dem Gesamtergebnis des Staates an den Sieger gehen, werden dort drei weitere Wahlpersonen auf Basis der Ergebnisse in einzelnen Bezirken bestimmt. Trump erzielt auch die Mehrheit in mindestens einem dieser Bezirke und sichert sich somit wenigstens drei Wahlleute aus diesem Staat. In den zwei weiteren Bezirken steht die Entscheidung noch aus.

AP: Republikaner McConnell bleibt im Senat

02:10
04.11.2020
Der bisherige Mehrheitsführer der Republikaner im US-Senat, Mitch McConnell, hat seinen Sitz in der Kongress-Kammer verteidigt. Das meldete die Nachrichtenagentur AP am Dienstagabend (Ortszeit) auf Grundlage von Wählerbefragungen und ersten Stimmauszählungen.

Die Demokraten hatten im Bundesstaat Kentucky die ehemalige Pilotin Amy McGrath (45) mit hohen finanziellen Mitteln ins Rennen gegen McConnell (78) geschickt. Sie machen sich nach Umfragen vor der Wahl Hoffnungen, die Mehrheit im Senat zurückzugewinnen.

Der Senat bestätigt unter anderem die Kandidaten für Regierungsposten oder das Oberste Gericht, was ihn besonders wichtig für einen Präsidenten macht. Jeder Bundesstaat entsendet zwei Senatoren, bisher hielten die Republikaner eine Mehrheit von 53 der 100 Sitze.

Am Dienstag konnten die Wähler über 35 Sitze im Senat entscheiden, davon wurden bisher 23 von Republikanern gehalten und 12 von Demokraten. Zum Stand um kurz nach 2.30 Uhr MEZ ging AP davon aus, dass sieben Senatoren der Demokraten und fünf Senatoren der Republikaner ihre Sitze verteidigen konnten.

Max Seidenfaden