Republikaner im umkämpften US-Staat
Pennsylvania gehen weiter
juristisch gegen die Auszählung von Briefwahlstimmen vor. Die Partei und ein örtlicher Wähler werfen Bezirksbeamten in einem Vorort von Philadelphia in einer Klage vor, offenbar unzureichend ausgefüllte Stimmzettel vor dem Wahltag unsachgemäß aussortiert zu haben, um Wählern eine Chance zur Behebung der Fehler zu geben.
Laut der Klageschrift soll republikanischen Lokalpolitikern am vergangenen Sonntag bei einer Besichtigung der Abläufe ein Haufen von auf die Seite geschafften Briefwahlunterlagen aufgefallen sein. Es sind auch zwei Klagen nach Bundesrecht anhängig, mit denen die Republikaner einen Auszählungsstopp bei den Briefwahlen erzwingen wollen. Den Grundstein legten sie bereits mit einem Antrag beim Obersten Gerichtshof, nach dem Wahltag eingegangene Briefwahlstimmen in Pennsylvania nicht gelten zu lassen.