Letztes Update:
20201103124928

09:44
03.11.2020
Wichtig zu wissen: Der US-Präsident wird nicht direkt gewählt. Die Stimmen der Wähler entscheiden über die Zusammensetzung des Wahlkollegiums, das letztlich den Präsidenten wählt. Für einen Wahlsieg braucht ein Kandidat die Stimmen von mindestens 270 der 538 Wahlleute. Jeder Bundesstaat entsendet abhängig von der Bevölkerungszahl unterschiedlich viele Wahlleute.
Das System hat seine Tücken: So kann es geschehen, dass ein Kandidat zwar landesweit die meisten Stimmen holt und den sogenannten "Popular Vote" für sich entscheidet - aber bei den Wahlleuten keine Mehrheit bekommt. So erging es 2016 Trumps Konkurrentin Hillary Clinton.

Die Stimmzettel der Wahlleute werden wie hier kurz vor Trumps Ernennung 2017 im Kongress zusammengezählt. Foto: Zach Gibson/AP/dpa/Archiv

09:28
03.11.2020
Für die Präsidentschaftswahl in den USA können auch zahlreiche Amerikanerinnen und Amerikaner in Deutschland ihre Stimme abgeben. Laut dem Statistischen Bundesamt leben hierzulande mehr als 141.000 wahlberechtigte US-Bürger.
Etwa ein Drittel der hier lebenden wahlberechtigten US-Bürger habe zusätzlich auch die deutsche Staatsbürgerschaft.

2012 waren es mit 104.000 noch deutlich weniger. Nicht erfasst in den Zahlen sind hier stationierte US-Soldaten, Diplomaten und deren Angehörige.

Die Flagge der Vereinigten Staaten weht auf dem Dach der US-Botschaft in Berlin. Foto: Kay Nietfeld/dpa