Noch ein wichtiger Hinweis zum Prozedere: Fast überall gilt das
"Winner takes all"-Prinzip. In 48 der 50 US-Bundesstaaten bekommt der Kandidat, der sich eine Mehrheit sichern kann, alle Stimmen der Wahlleute des Bundesstaats zugesprochen, egal wie knapp der Vorsprung sein sollte. Einzig in den kleinen Bundesstaaten Nebraska und Maine werden die Stimmen der Wahlleute annähernd proportional vergeben. Das kann dazu führen, dass ein Kandidat landesweit weniger Stimmen erhält, aber durch Siege in den entscheidenden Staaten Präsident wird - so wie Trump im Jahr 2016.